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Chronik

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Der 5. Dezember ist Tag des Ehrenamts: Ehrenamtliches Engagement erleichtern und attraktiver machen

Ehrenamtliches Engagement wird nach Einschätzung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Zuge der demographischen Entwicklung zunehmend an Bedeutung gewinnen. „Das Ehrenamt muss in Deutschland deshalb eine größere gesellschaftliche Wertschätzung erfahren. Wir müssen das ehrenamtliche Engagement erleichtern und attraktiver machen“, sagte Jörg Bergmann, Präsident des DRK Kreisverbands Verden aus Anlass des internationalen Tags des Ehrenamtes am 5. Dezember. 

Im Rahmen eines Fünf-Punkte-Programms zur Stärkung des Ehrenamtes fordert das DRK für die vielen Menschen, die sich für die Freiwilligendienste bewerben, einen Rechtsanspruch auf einen Platz im Freiwilligen Sozialen Jahr und im Bundesfreiwilligendienst. Außerdem sollten Freiwillige und Ehrenamtliche mit vergleichbarem Engagement kostenlose und vergünstigte ÖPNV- und Bahntickets sowie eine Anrechnung bei der Studienplatzvergabe erhalten. 

Es sei bedauerlich, dass immer noch nicht in allen Bundesländern im Katastrophenschutz eine Gleichstellung ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer des DRK und anderer Hilfsorganisationen bei Freistellung und Lohnersatz mit Feuerwehr und Technischem Hilfswerk erfolgt sei, so Westermann. Durch eine Gleichstellung könnten im Ernstfall mehr Einsatzkräfte aktiviert werden.  „Es darf keine Helfer zweiter Klasse geben“, so Bergmann weiter.

Notwendig sei auch der Abbau von bürokratischen Hürden für das ehrenamtliche Engagement. So erschwerten Datenschutzbestimmungen, die Beantragung von Führungs- und Gesundheitszeugnissen sowie zeitlich hohe Auflagen etwa in der Ersten-Hilfe-Grundausbildung das ehrenamtliche Engagement. Die Ehrenamtlichen müssten bei den administrativen Aufgaben wie der Abrechnung von Auslagen oder der Organisation von Aus- und Fortbildungen mehr unterstützt werden.

Zudem sollten Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für die ehrenamtliche Tätigkeit bei Hilfsorganisationen als Bildungsurlaub anerkannt werden. Das DRK selbst erwägt, künftig hauptamtliche Mitarbeiter bis zu 16 Stunden im Jahr für ehrenamtliche Arbeit freizustellen.  

Bundesweit engagieren sich insgesamt mehr als 435.000 ehrenamtliche Helfer im Deutschen Roten Kreuz. Im DRK-Kreisverband Verden sind es rund 400 Ehrenamtliche.

(cd)

Der 5. Dezember ist "Tag des Ehrenamts": Ehrenamtliches Engagement erleichtern und attraktiver machen

Ehrenamtliches Engagement wird nach Einschätzung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Zuge der demographischen Entwicklung zunehmend an Bedeutung gewinnen. „Das Ehrenamt muss in Deutschland deshalb eine größere gesellschaftliche Wertschätzung erfahren. Wir müssen das ehrenamtliche Engagement erleichtern und attraktiver machen“, sagte Jörg Bergmann, Präsident des DRK Kreisverbands Verden aus Anlass des internationalen Tags des Ehrenamtes am 5. Dezember.

Im Rahmen eines Fünf-Punkte-Programms zur Stärkung des Ehrenamtes fordert das DRK für die vielen Menschen, die sich für die Freiwilligendienste bewerben, einen Rechtsanspruch auf einen Platz im Freiwilligen Sozialen Jahr und im Bundesfreiwilligendienst. Außerdem sollten Freiwillige und Ehrenamtliche mit vergleichbarem Engagement kostenlose und vergünstigte ÖPNV- und Bahntickets sowie eine Anrechnung bei der Studienplatzvergabe erhalten.

Es sei bedauerlich, dass immer noch nicht in allen Bundesländern im Katastrophenschutz eine Gleichstellung ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer des DRK und anderer Hilfsorganisationen bei Freistellung und Lohnersatz mit Feuerwehr und Technischem Hilfswerk erfolgt sei, so Westermann. Durch eine Gleichstellung könnten im Ernstfall mehr Einsatzkräfte aktiviert werden. „Es darf keine Helfer zweiter Klasse geben“, so Bergmann weiter.

Notwendig sei auch der Abbau von bürokratischen Hürden für das ehrenamtliche Engagement. So erschwerten Datenschutzbestimmungen, die Beantragung von Führungs- und Gesundheitszeugnissen sowie zeitlich hohe Auflagen etwa in der Ersten-Hilfe-Grundausbildung das ehrenamtliche Engagement. Die Ehrenamtlichen müssten bei den administrativen Aufgaben wie der Abrechnung von Auslagen oder der Organisation von Aus- und Fortbildungen mehr unterstützt werden.

Zudem sollten Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für die ehrenamtliche Tätigkeit bei Hilfsorganisationen als Bildungsurlaub anerkannt werden. Das DRK selbst erwägt, künftig hauptamtliche Mitarbeiter bis zu 16 Stunden im Jahr für ehrenamtliche Arbeit freizustellen.

Bundesweit engagieren sich insgesamt mehr als 435.000 ehrenamtliche Helfer im Deutschen Roten Kreuz. Im DRK-Kreisverband Verden sind es rund 400 Ehrenamtliche.

(cd)
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05. Dezember 2019

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Hallo Siggi liebe Grüße aus Templin

Heute stellen wir euch unsere Wasserwacht vor!

Die Wasserwacht des DRK Kreisverbandes Verden besteht seit 1971.

Über 90 Ehrenamtliche ab dem 12. Lebensjahr sind in der Wasserwacht organisiert. Neben der spezifischen Schutzausrüstung stehen den Ehrenamtlichen spezielle Boote, Fahrzeuge und Trailer zur Verfügung.

Eine Kernaufgabe der Wasserwacht in den Sommermonaten ist der Wachdienst am Oytener See. Hier werden jährlich über 3000 ehrenamtliche Wach- und Dienststunden geleistet. Bei großen Events, die im Landkreis Verden unmittelbar an Gewässern stattfinden, ergänzt die Wasserwacht bei Bedarf den Sanitätswachdienst, um die Veranstaltung von der Wasserseite her abzusichern. Für den akuten Einsatzdienst steht die Wasserwacht 365 Tage im Jahr bereit. Diese Aufgabe umfasst das Retten von Menschen und auch Tieren aus Notsituationen im Wasser. Dabei kann es sich um eine ins Wasser gestürzte Person handeln, die vor dem Ertrinken gerettet werden muss oder aber auch um den Hochwassereinsatz, bei dem Menschen und Tiere gerettet werden müssen.

Über die Wintermonate werden die Grundlagen für den Sommer geschaffen. Das Wintertraining und die Ausbildung aller Altersstufen findet im Achimer Hallenbad statt. Schwimmkurse für Kinder im Uesener Hallenbad sowie die Rettungsschwimmerausbildung gehören ebenfalls zu den Aufgaben der Wasserwacht.

Bei Interesse an einer Mitarbeit oder für weitere Informationen kann Kontakt unter wasserwacht@rotkreuz-verden.de aufgenommen werden.

(cd)

Heute stellen wir euch unsere Wasserwacht vor!

Die Wasserwacht des DRK Kreisverbandes Verden besteht seit 1971.

Über 90 Ehrenamtliche ab dem 12. Lebensjahr sind in der Wasserwacht organisiert. Neben der spezifischen Schutzausrüstung stehen den Ehrenamtlichen spezielle Boote, Fahrzeuge und Trailer zur Verfügung.

Eine Kernaufgabe der Wasserwacht in den Sommermonaten ist der Wachdienst am Oytener See. Hier werden jährlich über 3000 ehrenamtliche Wach- und Dienststunden geleistet. Bei großen Events, die im Landkreis Verden unmittelbar an Gewässern stattfinden, ergänzt die Wasserwacht bei Bedarf den Sanitätswachdienst, um die Veranstaltung von der Wasserseite her abzusichern. Für den akuten Einsatzdienst steht die Wasserwacht 365 Tage im Jahr bereit. Diese Aufgabe umfasst das Retten von Menschen und auch Tieren aus Notsituationen im Wasser. Dabei kann es sich um eine ins Wasser gestürzte Person handeln, die vor dem Ertrinken gerettet werden muss oder aber auch um den Hochwassereinsatz, bei dem Menschen und Tiere gerettet werden müssen.

Über die Wintermonate werden die Grundlagen für den Sommer geschaffen. Das Wintertraining und die Ausbildung aller Altersstufen findet im Achimer Hallenbad statt. Schwimmkurse für Kinder im Uesener Hallenbad sowie die Rettungsschwimmerausbildung gehören ebenfalls zu den Aufgaben der Wasserwacht.

Bei Interesse an einer Mitarbeit oder für weitere Informationen kann Kontakt unter wasserwacht@rotkreuz-verden.de aufgenommen werden.

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04. Dezember 2019

Beheizbare Tragenauflage im Test
DRK Kreisverband Verden testet deutschlandweit einmaligen Prototypen
In jedem KFZ ist es nahezu Standard - die Sitzheizung. Der Komfort der warmen Sitzfläche wird sehr gerne genutzt und kaum jemand möchte darauf verzichten. Umso verwunderlicher ist es, dass es diesen Komfort für Patienten im Rettungsdienst und Krankentransport noch nicht gab - und das weltweit. Die Patienten werden bis zum heutigen Tag auf nicht beheizbare Tragenauflagen gelegt. Und das, obwohl es speziell in der Notfallrettung keinen Komfort darstellt, sondern der aus medizinischen Gründen so wichtigen Wärmeerhaltung der Patienten dient. Die medizinischen Gründe für eine Wärmeerhaltung des Patienten sind sehr vielfältig und beschränken sich nicht nur auf die kalte Jahreszeit. Auch im Sommer gibt es Notfallsituationen, in denen es für das  Ergebnis - das sogenannte Outcome - der Patienten sehr wichtig ist, dass Wärme erhalten wird.
Dieses längst überfällige Vakuum füllt die Firma AK MedTec GmbH, die eine beheizbare Tragenauflage entwickelt und dafür entsprechende Patente angemeldet hat. Heute war Andreas Körner von der Firma AK MedTec auf unserer Rettungswache in Verden. Er hat uns einen Prototypen für unseren Tragentyp vorgestellt. Der erste Eindruck ist sehr positiv und über den medizinischen Nutzen gibt es ohnehin keine Zweifel. Wir testen den Prototypen ab heute in der Notfallrettung im Landkreis Verden. Auf das Feedback unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wir ebenso gespannt, wie auf das Feedback der Patienten. Herr Körner hat sich dahingehend optimistisch geäußert, dass die Tragenauflage in Kürze die Anerkennung zum Medizinprodukt erhält. Wir freuen uns auf den Test eines längst überfälligen Produkts für den Rettungsdienst und Krankentransport.

Beheizbare Tragenauflage im Test
DRK Kreisverband Verden testet deutschlandweit einmaligen Prototypen
In jedem KFZ ist es nahezu Standard - die Sitzheizung. Der Komfort der warmen Sitzfläche wird sehr gerne genutzt und kaum jemand möchte darauf verzichten. Umso verwunderlicher ist es, dass es diesen Komfort für Patienten im Rettungsdienst und Krankentransport noch nicht gab - und das weltweit. Die Patienten werden bis zum heutigen Tag auf nicht beheizbare Tragenauflagen gelegt. Und das, obwohl es speziell in der Notfallrettung keinen Komfort darstellt, sondern der aus medizinischen Gründen so wichtigen Wärmeerhaltung der Patienten dient. Die medizinischen Gründe für eine Wärmeerhaltung des Patienten sind sehr vielfältig und beschränken sich nicht nur auf die kalte Jahreszeit. Auch im Sommer gibt es Notfallsituationen, in denen es für das Ergebnis - das sogenannte Outcome - der Patienten sehr wichtig ist, dass Wärme erhalten wird.
Dieses längst überfällige Vakuum füllt die Firma AK MedTec GmbH, die eine beheizbare Tragenauflage entwickelt und dafür entsprechende Patente angemeldet hat. Heute war Andreas Körner von der Firma AK MedTec auf unserer Rettungswache in Verden. Er hat uns einen Prototypen für unseren Tragentyp vorgestellt. Der erste Eindruck ist sehr positiv und über den medizinischen Nutzen gibt es ohnehin keine Zweifel. Wir testen den Prototypen ab heute in der Notfallrettung im Landkreis Verden. Auf das Feedback unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wir ebenso gespannt, wie auf das Feedback der Patienten. Herr Körner hat sich dahingehend optimistisch geäußert, dass die Tragenauflage in Kürze die Anerkennung zum Medizinprodukt erhält. Wir freuen uns auf den Test eines längst überfälligen Produkts für den Rettungsdienst und Krankentransport.
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03. Dezember 2019

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Dann rufen die ja alle noch lieber an. 😉

Marika, guck mal, habe ich dir das nicht auch mal vorgeschlagen im Vergleich zu deiner Wärmelampe 😉

So einmalig ist er nicht, Schaumburg macht auch mit bei dem Test! 😛

Weiter viel Erfolg mit der Auflage. meetb wird Dich dabei und mit dem tollen Produkt unterstützen.

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Der 5. Dezember ist "Tag des Ehrenamts": Ehrenamtliches Engagement erleichtern und attraktiver machen

Ehrenamtliches Engagement wird nach Einschätzung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Zuge der demographischen Entwicklung zunehmend an Bedeutung gewinnen. „Das Ehrenamt muss in Deutschland deshalb eine größere gesellschaftliche Wertschätzung erfahren. Wir müssen das ehrenamtliche Engagement erleichtern und attraktiver machen“, sagte Jörg Bergmann, Präsident des DRK Kreisverbands Verden aus Anlass des internationalen Tags des Ehrenamtes am 5. Dezember. 

Im Rahmen eines Fünf-Punkte-Programms zur Stärkung des Ehrenamtes fordert das DRK für die vielen Menschen, die sich für die Freiwilligendienste bewerben, einen Rechtsanspruch auf einen Platz im Freiwilligen Sozialen Jahr und im Bundesfreiwilligendienst. Außerdem sollten Freiwillige und Ehrenamtliche mit vergleichbarem Engagement kostenlose und vergünstigte ÖPNV- und Bahntickets sowie eine Anrechnung bei der Studienplatzvergabe erhalten. 

Es sei bedauerlich, dass immer noch nicht in allen Bundesländern im Katastrophenschutz eine Gleichstellung ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer des DRK und anderer Hilfsorganisationen bei Freistellung und Lohnersatz mit Feuerwehr und Technischem Hilfswerk erfolgt sei, so Westermann. Durch eine Gleichstellung könnten im Ernstfall mehr Einsatzkräfte aktiviert werden.  „Es darf keine Helfer zweiter Klasse geben“, so Bergmann weiter.

Notwendig sei auch der Abbau von bürokratischen Hürden für das ehrenamtliche Engagement. So erschwerten Datenschutzbestimmungen, die Beantragung von Führungs- und Gesundheitszeugnissen sowie zeitlich hohe Auflagen etwa in der Ersten-Hilfe-Grundausbildung das ehrenamtliche Engagement. Die Ehrenamtlichen müssten bei den administrativen Aufgaben wie der Abrechnung von Auslagen oder der Organisation von Aus- und Fortbildungen mehr unterstützt werden.

Zudem sollten Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für die ehrenamtliche Tätigkeit bei Hilfsorganisationen als Bildungsurlaub anerkannt werden. Das DRK selbst erwägt, künftig hauptamtliche Mitarbeiter bis zu 16 Stunden im Jahr für ehrenamtliche Arbeit freizustellen.  

Bundesweit engagieren sich insgesamt mehr als 435.000 ehrenamtliche Helfer im Deutschen Roten Kreuz. Im DRK-Kreisverband Verden sind es rund 400 Ehrenamtliche.

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Beheizbare Tragenauflage im Test
DRK Kreisverband Verden testet deutschlandweit einmaligen Prototypen
In jedem KFZ ist es nahezu Standard - die Sitzheizung. Der Komfort der warmen Sitzfläche wird sehr gerne genutzt und kaum jemand möchte darauf verzichten. Umso verwunderlicher ist es, dass es diesen Komfort für Patienten im Rettungsdienst und Krankentransport noch nicht gab - und das weltweit. Die Patienten werden bis zum heutigen Tag auf nicht beheizbare Tragenauflagen gelegt. Und das, obwohl es speziell in der Notfallrettung keinen Komfort darstellt, sondern der aus medizinischen Gründen so wichtigen Wärmeerhaltung der Patienten dient. Die medizinischen Gründe für eine Wärmeerhaltung des Patienten sind sehr vielfältig und beschränken sich nicht nur auf die kalte Jahreszeit. Auch im Sommer gibt es Notfallsituationen, in denen es für das  Ergebnis - das sogenannte Outcome - der Patienten sehr wichtig ist, dass Wärme erhalten wird.
Dieses längst überfällige Vakuum füllt die Firma AK MedTec GmbH, die eine beheizbare Tragenauflage entwickelt und dafür entsprechende Patente angemeldet hat. Heute war Andreas Körner von der Firma AK MedTec auf unserer Rettungswache in Verden. Er hat uns einen Prototypen für unseren Tragentyp vorgestellt. Der erste Eindruck ist sehr positiv und über den medizinischen Nutzen gibt es ohnehin keine Zweifel. Wir testen den Prototypen ab heute in der Notfallrettung im Landkreis Verden. Auf das Feedback unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wir ebenso gespannt, wie auf das Feedback der Patienten. Herr Körner hat sich dahingehend optimistisch geäußert, dass die Tragenauflage in Kürze die Anerkennung zum Medizinprodukt erhält. Wir freuen uns auf den Test eines längst überfälligen Produkts für den Rettungsdienst und Krankentransport.
Heute stellen wir euch unsere Wasserwacht vor!

Die Wasserwacht des DRK Kreisverbandes Verden besteht seit 1971.

Über 90 Ehrenamtliche ab dem 12. Lebensjahr sind in der Wasserwacht organisiert. Neben der spezifischen Schutzausrüstung stehen den Ehrenamtlichen spezielle Boote, Fahrzeuge und Trailer zur Verfügung.

Eine Kernaufgabe der Wasserwacht in den Sommermonaten ist der Wachdienst am Oytener See. Hier werden jährlich über 3000 ehrenamtliche Wach- und Dienststunden geleistet. Bei großen Events, die im Landkreis Verden unmittelbar an Gewässern stattfinden, ergänzt die Wasserwacht bei Bedarf den Sanitätswachdienst, um die Veranstaltung von der Wasserseite her abzusichern. Für den akuten Einsatzdienst steht die Wasserwacht 365 Tage im Jahr bereit. Diese Aufgabe umfasst das Retten von Menschen und auch Tieren aus Notsituationen im Wasser. Dabei kann es sich um eine ins Wasser gestürzte Person handeln, die vor dem Ertrinken gerettet werden muss oder aber auch um den Hochwassereinsatz, bei dem Menschen und Tiere gerettet werden müssen.

Über die Wintermonate werden die Grundlagen für den Sommer geschaffen. Das Wintertraining und die Ausbildung aller Altersstufen findet im Achimer Hallenbad statt. Schwimmkurse für Kinder im Uesener Hallenbad sowie die Rettungsschwimmerausbildung gehören ebenfalls zu den Aufgaben der Wasserwacht.

Bei Interesse an einer Mitarbeit oder für weitere Informationen kann Kontakt unter wasserwacht@rotkreuz-verden.de aufgenommen werden.

(cd)
Heute stellen wir den Bereich Rettungsdienst des DRK im Landkreis Verden vor.

Die Notfallversorgung ist in Deutschland in drei Bereiche gegliedert: den ärztlichen Bereitschaftsdienst der niedergelassenen Vertragsärzte, den Rettungsdienst und die Notaufnahmen/Rettungsstellen der Krankenhäuser. 
Der Rettungsdienst für den Landkreis Verden bedient eine Fläche von 787,97 km² mit 136,792 Einwohnern.
Nach einem Blick auf diese Zahlen wird klar, dass der Rettungsdienst professionell organisiert sein muss. Dazu hat der DRK-Kreisverband Verden im gesamten Landkreis vier Rettungswachen eingerichtet.

Der ärztliche Bereitschaftsdienst: 116 117
Krankheiten kennen keine Praxisöffnungszeiten. Handelt es sich um eine Erkrankung, mit der Sie normalerweise einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würden, aber die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten kann, ist der ärztliche Bereitschaftsdienst zuständig. Er ist in einigen Regionen Deutschlands auch als ärztlicher Notdienst oder Notfalldienst bekannt. Die Nummer funktioniert ohne Vorwahl, gilt deutschlandweit und ist kostenlos – egal ob Sie von zu Hause oder mit dem Mobiltelefon anrufen.

Der Rettungsdienst: 112
Bei lebensbedrohlichen Notfällen, wie Herzinfarkt, Schlaganfall und schweren Unfällen alarmieren Sie den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112.
In jedem Bundesland regelt ein Landesgesetz den Rettungsdienst. Das Deutsche Rote Kreuz wirkt im Rahmen dieser landesgesetzlichen Regelungen im Rettungsdienst mit.
Über die Notrufnummer 112 erreichen Sie die örtlich zuständige Rettungsleitstelle. Diese nimmt Ihr Hilfeersuchen entgegen und alarmiert entsprechend der geschilderten Lage die erforderlichen Rettungsmittel (z.B. Rettungswagen, Notarzt, Feuerwehr, Berg- und Wasserrettung).

Die Notaufnahmen/Rettungsstellen der Krankenhäuser
Sie sind einerseits Anlaufstelle für den Rettungsdienst und nehmen Patienten mit akut lebensbedrohlichen Erkrankungen oder Verletzungen auf und versorgen sie weiter. Andererseits sind die Notaufnahmen/Rettungsstellen auch Anlaufstellen für Patienten, die von einem anderen Arzt eingewiesen werden oder aufgrund akuter Erkrankungen oder Verletzungen ärztliche Hilfe benötigen.

ZAHLEN UND FAKTEN:
- 4 Rettungswachen im Landkreis Verden (Achim, Morsum, Ottersberg, Verden)
- Zwei Notarztstandorte in Achim und Verden (24/7)
- Mehrere Rettungswagen an allen Wachen (24/7) – weitere Rettungswagen zu Tageszeiten
- Zwei Krankentransportwagen in Achim und Verden 
- ca. 1500 Stunden Vorhaltung in der Woche, ergibt ca. 140.000 Stunden pro Jahr
- im Jahr 2019 rund 3000 Einsätze für die Notärzte, 11.000 Einsätze für die Rettungswagen, 5000 Einsätze für die Krankentransportwagen
- über 100 Mitarbeitende, davon 9 Auszubildende

(cd)
Zwei Emotionale auf dem Weg zu Urgesteinen
DRK Kreisverband Verden ehrt Matthias True und Oliver Rautenberg für 25 Jahre
„Mit Matthias True und Oliver Rautenberg durfte ich am 01.11.2019 zwei sehr verdienten Mitarbeitern zum 25-jährigen Dienstjubiläum im DRK Kreisverband Verden gratulieren. In meiner nach Jahren noch deutlich einstelligen Zugehörigkeit als Geschäftsführer im DRK Kreisverband Verden, wird mir in solchen feierlichen Momenten immer wieder die Besonderheit dieses Kreisverbandes bewusst. Es ist es sehr bemerkenswert, dass wir überdurchschnittlich viele Mitarbeiter in unseren Reihen haben, die dem Unternehmen bereits seit Jahrzehnten die Treue halten. Das ist in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich. Begründet sehe ich das tatsächlich am Umstand, dass der DRK Kreisverband Verden eine gefühlte Familie mit allen Facetten ist. Wir haben viel Spaß zusammen, wir lachen viel, wir streiten auch, aber am Ende halten wir zusammen und sind gemeinsam erfolgreich.“, so ein reflektierter Dirk Westermann, Geschäftsführer DRK Kreisverband Verden.
Mit dem 01.11.1994 hat das Handwerk zwei Mitarbeiter verloren, die zu diesem Zeitpunkt bereits ihr berufliches Herz an den Rettungsdienst verloren hatten. Dass das vermutlich für ewig sein sollte, konnte zu diesem Zeitpunkt niemand erahnen. Matthias True ist in Thedinghausen geboren und in Hustedt, im Landkreis Diepholz, aufgewachsen, wo er bis heute lebt. Nach seiner Ausbildung zum Elektroinstallateur entschied sich Matthias True für den Zivildienst im Rettungsdienst. Schon nach kurzer Zeit war Matthias
True von der Arbeit im Rettungsdienst derartig fasziniert, dass er sich dazu entschied, diesen Beruf hauptberuflich auszuüben. Zunächst erfolgte die Weiterbildung zum Rettungsassistenten. Durch die Änderung des Berufsbildes im Rettungsdienst hat sich Matthias True vor 3 Jahren erfolgreich zum Notfallsanitäter weiterqualifiziert. Neben der originären Tätigkeit auf den Rettungswachen Achim und Ottersberg, ist Matthias True Mitglied im Betriebsrat. Motiviert durch innovative Ausbildungskonzepte der Erste Hilfe im Landkreis
Verden, beginnt Matthias True in Kürze eine Ausbildung zum Erste-Hilfe-Ausbilder und möchte sein umfangreiches Fachwissen ehrenamtlich für das Deutsche Rote Kreuz in der Gesellschaft multiplizieren.
Nahezu identisch war der Werdegang von Oliver Rautenberg. Der in Achim geborene und bis heute dort lebende Oliver Rautenberg absolvierte zunächst eine Lehre als Maschinenbauer, bevor er als Zivildienstleistender im Rettungsdienst des DRK Kreisverbandes Verden anfing.
Auch Oliver Rautenberg qualifizierte sich nach seinem Zivildienst auf den Rettungswachen Achim und Verden zum Rettungsassistenten und trägt heute die Berufsbezeichnung Notfallsanitäter. In Verden wurde Oliver Rautenberg Leiter der Rettungswache und stellvertretender Technischer Leiter für den gesamten Rettungsdienst im Landkreis Verden. Seit Oktober 2015 ist Oliver Rauteberg in der Funktion des Leiters Rettungsdienst komplett in den administrativen Bereich gewechselt. Ins aktive Geschehen greift er nach wie vor als Organisatorischer Leiter Rettungsdienst ein, wenn es zu größeren Schadensfällen kommt. „Genau das ist es, was mir seit 4 Jahren in meiner Funktion als Leiter Rettungsdienst ein wenig fehlt. Die Arbeit auf dem Rettungswagen am Patienten, am Menschen. Diese außergewöhnliche Arbeit war schließlich der Grund, warum ich mich für den Beruf im Rettungsdienst entschieden habe. Kein Dienst ist wie der andere, kein Mensch ist wie der andere, du weißt nicht, wo du in 5 Minuten bei welchen Menschen bist, die Ungewissheit und die Abwechslung - alles Hauptmotive deines Berufes. Genau das macht für mich die Faszination Rettungsdienst aus.“, so ein bewegter Oliver Rautenberg. Auch die Funktion des Leiters Rettungsdienst erfüllt Oliver Rautenberg vollends. „Ich lebe Rettungsdienst auch vom Schreibtisch aus sehr emotional, weil ich mich mit dem Rettungsdienst im DRK Kreisverband Verden zu 100% identifiziere. Ohne zu übertreiben, ist es für mich eine zweite Familie. Das treibt mich in meiner aktuellen Funktion täglich an, Rahmenbedingungen zu halten und zu schaffen, dass alle Kolleginnen und Kollegen jeden Tag genauso gerne zur Arbeit gehen, wie ich es tue - mit einem Lächeln. Das merken auch die Patienten, wenn sie auf gut gelaunte Kollegen treffen, die mit viel Sozialkompetenz und modernstem Equipment helfen können.“, so Oliver Rautenberg.
Auch für Matthais True steht die Sozialkompetenz im Rettungsdienst an erster Stelle. „Das gilt für mich sowohl für den Umgang mit den Patienten als auch für den Umgang mit den Kollegen. Stets die richtigen Worte mit der richtigen Betonung zu finden, sediert die Patienten und gibt ihnen Vertrauen sowie Sicherheit. Gleiches im Kollegenkreis, sorgt für das außergewöhnliche Betriebsklima im DRK Kreisverband Verden. Natürlich gibt es auch bei uns Differenzen. Diese werden, wenn auch oft emotional, immer auf hohem Niveau geklärt. Da bleibt anschließend nichts hängen. Es geht bei uns wirklich sehr familiär zu, was ich nach 25 Jahren Betriebszugehörigkeit immer wieder feststellen darf.“ Matthias True sieht den DRK Kreisverband für die Zukunft sehr gut aufgestellt. Es wird an allen Ecken modernisiert und optimiert. Ob Rettungswachen, Fahrzeuge oder die Ausbildung. „Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir wünschen, dass die Bürgerinnen und Bürger wieder mehr Eigenverantwortung für ihre Gesundheit tragen.“, so Matthias True abschließend.

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In der vergangenen Woche hat ein TV Team von buten un binnen das DRK im Landkreis Verden im Bereich Rettungsdienst und Erste Hilfe Ausbildung bei der Arbeit begleitet. Dazu werden in der kommenden Woche in der Sendung buten un binnen an mehreren Tagen Beiträge ausgestrahlt.

In der vergangenen Woche hat ein TV Team von buten...

Ehrenamt im Deutschen Roten Kreuz - ROCK GEMEINSAM MIT UNS!
Werde ehrenamtlicher Helfer im Katastrophenschutz im Landkreis Verden beim Deutschen Roten Kreuz

Ehrenamt im Deutschen Roten Kreuz

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DRK Kreisverband Verden Abriss Rettungswache Achim - Abriss Rettungswache Achim
Vergangenen Freitag hatten die Kolleginnen und Kollegen des DRK in Verden das letzte Mal die Gelegenheit Ihren alten Arbeitsplatz zu betreten. Dies wurde im Rahmen einer Abrissparty gefeiert und jeder hatte die Gelegenheit - mit Hilfe eines Vorschlaghammers - seinen symbolischen Anteil am Abriss zu leisten. Die neue Rettungswache ist bereits seit einigen Tagen bezogen und wird in Kürze offiziell eingeweiht.

DRK Kreisverband Verden Abriss Rettungswache Achim

Abriss Rettungswache Achim Vergangenen Freitag hat...

Eisgrill Challange DRK Wasserwacht Verden - Eisgrill Challange der DRK Wasserwacht im Landkreis Verden
Wir nominieren: DRK Wasserwacht Gifhorn, DRK Wasserwacht Wittenberg und die THW Ortsgruppe Achim
Viel Spaß :-)

Eisgrill Challange DRK Wasserwacht Verden

Eisgrill Challange der DRK Wasserwacht im Landkrei...