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Chronik

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**Einsatz-Update**
Die Einsatzkräfte des DRK Verden die die Kreisfeuerwehrbereitschaft seit Freitag beim Moorbrand in Meppen begleitet und sanitätsdienstlich abgesichert haben, sind wohlbehalten zurückgekehrt. Insgesamt haben sich 6 Helfer mit insgesamt 120 Helferstunden an dem Einsatz beteiligt. Einen großen Dank gilt es den ehrenamtlichen Helfern und deren Familien auszusprechen für ihren spontanen und unermüdlichen Einsatz. Beteiligte Bereitschaften:
DRK Ortsverein Ottersberg
DRK Bereitschaft Baden
DRK Verden - Fachgruppe Rettungsdienst (SEG-Süd)
DRK Bereitschaft Uphusen
Auch hier ein Dankeschön für die Entsendung der Helfer trotz eines arbeitsreichen Wochenendes bei den verschiedenen schon länger geplanten Veranstaltungen.
Kreisfeuerwehr Verden
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23. September 2018

Im November 2017 startete das DRK im Landkreis Verden mit dem Angebot der Hauswirtschaftshilfe. „Wir haben uns vor mehr als einem Jahr dazu entschieden, weil wir aufgrund unserer vielfältigen Aufgaben und Kontakte im sozialen Bereich erkannt haben, dass eine entsprechende Nachfrage besteht. Als Deutsches Rotes Kreuz ist es für uns eine Verpflichtung dann auch zu helfen.  
So haben wir mit viel Feingefühl ein Unterstützungsangebot geformt, von dem wir überzeugt waren und sind, dass es alle Wünsche der potentiellen Leistungsnehmer erfüllt. Menschen, die aufgrund unterschiedlichster Gründe temporär oder auch nachhaltig mit ihrer Haushaltführung überfordert sind, unterstützen wir mit unserem Angebot flexibel und dynamisch soweit, dass sie weiterhin geordnet und sicher in ihrer gewohnten Umgebung leben können. 
Damit sichern wir die Lebensqualität der Betroffenen und die der Angehörigen, weil sich diese sicher sein können, dass das Gesamtpaket des DRK Kreisverbandes Verden jederzeit zur Verfügung steht. Aus diesem Grund werden wir sowohl von Hilfesuchenden selbst als auch von besorgten Familien gleichermaßen häufig kontaktiert.“, so Dirk Westermann, Geschäftsführer des DRK im Landkreis Verden.

Jeder Mensch hat seine Gewohnheiten, in denen er seine Komfortzone findet. Vor allem die eigenen vier Wände geben oft das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit. Dort fühlt sich der Mensch wohl und dort soll er nach Möglichkeit auch bleiben dürfen. Leider gibt es Umstände, die diese gewünschte Situation ohne Hilfe von außen nicht mehr möglich machen.
Aufgrund der Tatsache, dass sich jeder Mensch völlig individuell in seinem Leben eingerichtet hat und in genau dieser Individualität seine beschriebene Komfortzone findet, setzt dort die Unterstützung der DRK Hauswirtschaftshilfe an. Es geht nicht darum, nur eine Pauschalleistung anzubieten, sondern die Menschen in ihren Gewohnheiten zu unterstützen und die Angehörigen zu entlasten. Diese Unterstützung ist dabei weit gefächert und reicht von der Hilfe beim Führen des Haushaltes und der Reinigung über Einkaufsbegleitungen und der Hilfe bei einfachem Schriftverkehr und vieles weiter.
Auf die Frage, nach der Form der Kontaktaufnahme und nach der fachlichen Beratung gibt Niklas Diering, Leiter Soziale Hilfen des DRK im Landkreis Verden Auskunft: „Die erste Kontaktaufnahme erfolgt im Idealfall persönlich über das Telefon, weil wir bereits im Erstgespräch wichtige Informationen geben. Die eigentliche Beratung findet dann vor Ort statt und ist so individuell wie jeder unserer Kunden es ist. Jedes Gesamtpaket wird exakt auf die Wünsche und Bedürfnisse des jeweiligen Menschen abgestimmt.“
Derzeit Unterstützt das DRK im Landkreis Verden mit dem Angebot der Hauswirtschaftshilfe in den Postleitzahlenbereichen 27283, 27308, 27299 und 27313. „Als wir das Angebot der Hauswirtschaftshilfe im letzten Jahr gestartet haben, haben wir uns entschieden unser Hilfeangebot langsam und kontinuierlich auf den Landkreis Verden auszubreiten. Derzeit bewegen wir uns noch in der südhälfte des Landkreises und können hier in vielen Fällen auch kurzfristig Unterstützung anbieten. Spätestens im kommende Jahr wollen wir dann aber den ganzen Landkreis mit unserem Angebot versorgen“, teilt Diering mit.
Die Kosten der Hauswirtschaftshilfe werden unter bestimmten Voraussetzungen von den Pflegekassen übernommen. Interessierten bietet das DRK im Landkreis Verden ein kostenloses Beratungsgespräch an. Kontaktaufnahme bitte über Tel. 04231/ 9245-21.

Im November 2017 startete das DRK im Landkreis Verden mit dem Angebot der Hauswirtschaftshilfe. „Wir haben uns vor mehr als einem Jahr dazu entschieden, weil wir aufgrund unserer vielfältigen Aufgaben und Kontakte im sozialen Bereich erkannt haben, dass eine entsprechende Nachfrage besteht. Als Deutsches Rotes Kreuz ist es für uns eine Verpflichtung dann auch zu helfen.
So haben wir mit viel Feingefühl ein Unterstützungsangebot geformt, von dem wir überzeugt waren und sind, dass es alle Wünsche der potentiellen Leistungsnehmer erfüllt. Menschen, die aufgrund unterschiedlichster Gründe temporär oder auch nachhaltig mit ihrer Haushaltführung überfordert sind, unterstützen wir mit unserem Angebot flexibel und dynamisch soweit, dass sie weiterhin geordnet und sicher in ihrer gewohnten Umgebung leben können.
Damit sichern wir die Lebensqualität der Betroffenen und die der Angehörigen, weil sich diese sicher sein können, dass das Gesamtpaket des DRK Kreisverbandes Verden jederzeit zur Verfügung steht. Aus diesem Grund werden wir sowohl von Hilfesuchenden selbst als auch von besorgten Familien gleichermaßen häufig kontaktiert.“, so Dirk Westermann, Geschäftsführer des DRK im Landkreis Verden.

Jeder Mensch hat seine Gewohnheiten, in denen er seine Komfortzone findet. Vor allem die eigenen vier Wände geben oft das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit. Dort fühlt sich der Mensch wohl und dort soll er nach Möglichkeit auch bleiben dürfen. Leider gibt es Umstände, die diese gewünschte Situation ohne Hilfe von außen nicht mehr möglich machen.
Aufgrund der Tatsache, dass sich jeder Mensch völlig individuell in seinem Leben eingerichtet hat und in genau dieser Individualität seine beschriebene Komfortzone findet, setzt dort die Unterstützung der DRK Hauswirtschaftshilfe an. Es geht nicht darum, nur eine Pauschalleistung anzubieten, sondern die Menschen in ihren Gewohnheiten zu unterstützen und die Angehörigen zu entlasten. Diese Unterstützung ist dabei weit gefächert und reicht von der Hilfe beim Führen des Haushaltes und der Reinigung über Einkaufsbegleitungen und der Hilfe bei einfachem Schriftverkehr und vieles weiter.
Auf die Frage, nach der Form der Kontaktaufnahme und nach der fachlichen Beratung gibt Niklas Diering, Leiter Soziale Hilfen des DRK im Landkreis Verden Auskunft: „Die erste Kontaktaufnahme erfolgt im Idealfall persönlich über das Telefon, weil wir bereits im Erstgespräch wichtige Informationen geben. Die eigentliche Beratung findet dann vor Ort statt und ist so individuell wie jeder unserer Kunden es ist. Jedes Gesamtpaket wird exakt auf die Wünsche und Bedürfnisse des jeweiligen Menschen abgestimmt.“
Derzeit Unterstützt das DRK im Landkreis Verden mit dem Angebot der Hauswirtschaftshilfe in den Postleitzahlenbereichen 27283, 27308, 27299 und 27313. „Als wir das Angebot der Hauswirtschaftshilfe im letzten Jahr gestartet haben, haben wir uns entschieden unser Hilfeangebot langsam und kontinuierlich auf den Landkreis Verden auszubreiten. Derzeit bewegen wir uns noch in der südhälfte des Landkreises und können hier in vielen Fällen auch kurzfristig Unterstützung anbieten. Spätestens im kommende Jahr wollen wir dann aber den ganzen Landkreis mit unserem Angebot versorgen“, teilt Diering mit.
Die Kosten der Hauswirtschaftshilfe werden unter bestimmten Voraussetzungen von den Pflegekassen übernommen. Interessierten bietet das DRK im Landkreis Verden ein kostenloses Beratungsgespräch an. Kontaktaufnahme bitte über Tel. 04231/ 9245-21.
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10. September 2018

ISO 9001:2015 Überwachungsaudit erfolgreich bestanden
Der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Kreisverbandes Verden hat das Überwachungsaudit der ISO 9001:2015 erfolgreich bestanden. Das Qualitätsmanagement des DRK Rettungsdienstes  Verden wurde im vergangenen Jahr zertifiziert und gilt drei Jahre. Um konstant höchste Qualitätsstandards für den Landkreis Verden zu sichern, wird das Zertifikat jedes Jahr von einem externen Auditor überprüft. Das von Ursula Weber von der azm cert durchgeführte Überwachungsaudit ergab keine Abweichungen. Das DRK konnte nachweisen, dass entsprechend der Norm das Managementsystem aufrechterhalten wurde.
DIN EN ISO 9001:2015. Dahinter verbirgt sich die vorschriftsmäßige Durchführung sämtlicher Prozesse im gesamten Rettungsdienst. Das Qualitätsmanagement dient dazu, den Rettungsdienst kontinuierlich zu verbessern und die Erwartungen der Patienten noch besser zu erfüllen bzw. den Erwartungen einen Schritt voraus zu sein. Aus diesem Grund wird jeder noch so kleine Prozess pedantisch dokumentiert, in einer Endlosschleife überprüft und wenn notwendig überarbeitet. 
Dadurch stellen wir den Bürgerinnen und Bürgern transparent unsere Leistungsfähigkeit dar, was Vertrauen und Anerkennung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK Rettungsdienstes in der Bevölkerung mit sich bringt. Wenn im Landkreis Verden ein Rettungsmittel ausrückt, können die Bürger stets sicher sein, dass sie höchste Kompetenz und Qualität bekommen. Insbesondere danken möchte ich unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit Ihrer kompetenten Arbeit maßgeblich zum erfolgreichen Überwachungsaudit beigetragen haben.“, so Dirk Westermann, Geschäftsführer DRK Kreisverband Verden.   
(Bild v.l. Jan-Christoph True, Sebastian Lohmann, Ursula Weber, Dirk Westerman, Heinz-Günter Speckmann, Roy Alfs, Oliver Rautenberg)

ISO 9001:2015 Überwachungsaudit erfolgreich bestanden
Der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Kreisverbandes Verden hat das Überwachungsaudit der ISO 9001:2015 erfolgreich bestanden. Das Qualitätsmanagement des DRK Rettungsdienstes Verden wurde im vergangenen Jahr zertifiziert und gilt drei Jahre. Um konstant höchste Qualitätsstandards für den Landkreis Verden zu sichern, wird das Zertifikat jedes Jahr von einem externen Auditor überprüft. Das von Ursula Weber von der azm cert durchgeführte Überwachungsaudit ergab keine Abweichungen. Das DRK konnte nachweisen, dass entsprechend der Norm das Managementsystem aufrechterhalten wurde.
DIN EN ISO 9001:2015. Dahinter verbirgt sich die vorschriftsmäßige Durchführung sämtlicher Prozesse im gesamten Rettungsdienst. Das Qualitätsmanagement dient dazu, den Rettungsdienst kontinuierlich zu verbessern und die Erwartungen der Patienten noch besser zu erfüllen bzw. den Erwartungen einen Schritt voraus zu sein. Aus diesem Grund wird jeder noch so kleine Prozess pedantisch dokumentiert, in einer Endlosschleife überprüft und wenn notwendig überarbeitet.
"Dadurch stellen wir den Bürgerinnen und Bürgern transparent unsere Leistungsfähigkeit dar, was Vertrauen und Anerkennung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK Rettungsdienstes in der Bevölkerung mit sich bringt. Wenn im Landkreis Verden ein Rettungsmittel ausrückt, können die Bürger stets sicher sein, dass sie höchste Kompetenz und Qualität bekommen. Insbesondere danken möchte ich unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit Ihrer kompetenten Arbeit maßgeblich zum erfolgreichen Überwachungsaudit beigetragen haben.“, so Dirk Westermann, Geschäftsführer DRK Kreisverband Verden.
(Bild v.l. Jan-Christoph True, Sebastian Lohmann, Ursula Weber, Dirk Westerman, Heinz-Günter Speckmann, Roy Alfs, Oliver Rautenberg)
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02. August 2018

Seit 40 Jahren reizt das Ungewisse im Rettungsdienst
DRK Kreisverband Verden ehrt Peter Rautenberg für 40-jähriges Dienstjubiläum
„Der Reiz meines Berufes im Rettungsdienst ist das absolut Ungewisse. Ich gehe morgens zur Arbeit und niemand weiß, was mich dort erwartet. Sicher ist allein, dass ich Menschen helfe, wenn sie in eine medizinische Notfallsituation kommen. Kein Dienst ist wie der andere. Die Motivation, die ich daraus ziehe, lässt mich in meinem körperlich anstrengenden Beruf sogar mit einer Knieprothese arbeiten.“, so Peter Rautenberg, Rettungsassistent im DRK Kreisverband Verden.
Am 12. Juni 1955 in Dresden geboren, fand Peter Rautenberg seine Heimat in Baden im Landkreis Verden. Am 19. Juni 1978 begann das Arbeitsverhältnis von Peter Rautenberg als
Ersthelfer im Rettungsdienst des DRK Kreisverbandes Verden. In seinen Anfängen saß er noch alleine auf dem damaligen Rettungswagen. Bei einem schweren Verkehrsunfall kam ein Kollege mit einem zweiten Fahrzeug zur Unterstützung dazu, wenn einer in der Nähe war. Erst 1980 gab es eine einheitliche Ausbildung zum Rettungssanitäter, die Peter Rautenberg in der DRK
Rettungsschule in Goslar absolvierte. Später wurde ihm auf dieser Basis die Anerkennung zum Rettungsassistenten verliehen. „Einen echten notfallmedizinischen Meilenstein für den Landkreis Verden setzte der damalige Chefarzt der Anästhesie des Städtischen Klinikums Achim, Dr. Walter Klein. Er bildete uns Rettungsdienstler am Klinikum in der Venenpunktion und in der Sicherung der Atemwege mittels Intubation aus. Damit konnten wir den Notfallpatienten
äußerst effektiv helfen. Mit diesen Maßnahmen waren wir damals in der Notfallmedizin in ganz Niedersachsen Vorreiter. Zudem waren diese Maßnahmen der Ursprung der Entwicklung in der medizintechnischen Ausstattung der Rettungswagen. Damit verbunden erhielten Beatmungsgerät, EKG und Defibrillator im Rettungsdienst nachhaltig Einzug.“, so Peter Rautenberg. Bis zum heutigen Tag arbeitet Peter Rautenberg auf den Rettungswachen in Achim und in Ottersberg.
Zu so einem Anlass stellt sich die Frage nach dem einprägendsten Einsatz in 40 Jahren Rettungsdienst von ganz allein. Nach kurzem Überlegen erzählt Peter Rautenberg, dass es sich dabei für ihn um eine bewegende Geschichte handelt, die über viele Jahrzehnte bis heute fortbesteht: „In den Achtzigern wurden wir zu einer Entbindung nach Uphusen gerufen. Die Wehen der werdenden Mutter waren bereits so engmaschig, dass das Kind schließlich im Rettungswagen geboren wurde. Die Geburt verlief komplikationslos. Mutter und Kind waren wohlauf. Allein dieser Moment war ein sehr besonderer und erfüllte uns mit Stolz. Das Kind wuchs anschließend in Uphusen auf, was man beim Vorbeifahren mit dem Rettungswagen gut beobachten konnte. Mittlerweile ist das Kind ein Mann, hat selbst Kinder und wohnt immer noch
in Uphusen. Das Besondere ist, dass ich weiß, wer er ist, aber er nicht wüsste wer ich bin, wenn er vor mir stehen würde. Es ist immer wieder ein bewegender Moment, dort vorbeizufahren. So geht unsere Geschichte noch ein bisschen weiter.“
„Es gab auch viele Situationen, in denen gelacht wurde, aber nie auf Kosten der Patienten, sondern immer auf unsere eigenen. Wir haben mal einen Patienten auf richterlichen Beschluss hin in eine Psychiatrie bringen müssen. Dort angekommen haben wir den aufnehmenden Arzt gesucht. Dann kam auch jemand sehr nett auf uns zu und fragte in kompetenter Entschlossenheit, was wir bringen und was vorliegt. In der Annahme, dass der Arzt vor uns steht,
haben wir eine professionelle Patientenübergabe formuliert und bemerkt, dass unser Patient von 5 Personen fixiert werden musste, um ihn überhaupt in den Rettungswagen zu bekommen. Da fing der vermeintliche Arzt an zu lachen und sagte uns, dass man für ihn 7 Personen gebraucht habe. Im selben Moment krümmte sich das Stationspersonal vor Lachen, weil wir die Übergabe nicht mit einem Arzt gemacht haben, sondern mit einem Patienten der gerne Arzt
gespielt hat. Das sind dann Situationen, von denen tatsächlich alle etwas haben.“, so Peter Rautenberg.
„Peter Rautenberg war der erste Mitarbeiter des Rettungsdienstes im DRK Kreisverband Verden. Es ist unglaublich, mit welcher Energie und Motivation er nach so vielen Jahren schwerer Arbeit noch dabei ist. Als er Anfang des Jahres eine Knieprothese bekam, war für ihn schon vorher klar, dass er Mitte des Jahres nach harter Reha wiederkommt. Mittlerweile sitzt er tatsächlich wieder topfit auf dem Rettungswagen. In dieser Hinsicht ist er eine
Ausnahmeerscheinung und ein großes Vorbild für alle Mitarbeiter im Rettungsdienst generell.“, so Dirk Westermann, Geschäftsführer DRK Kreisverband Verden.
Die letzte Frage an den Jubilar galt seiner Zukunftsplanung: „Wenn ich im Frühjahr 2019 in Rente gehe, widme ich mich verstärkt dem Angeln in Dänemark. An der dänischen Südsee steht mein Wohnwagen. Mit meinem kleinen Motorboot fahre ich dann raus und genieße das Meer mit all seinen Facetten. In Sachen Rettungsdienst habe ich mit dem Chef abgeklärt, dass ich weiterhin im Rettungsdienst arbeiten darf. Das natürlich auf einer anderen vertraglichen Ebene und nur, wenn ich Lust und Zeit habe. Es ist auch eine langsame Entwöhnung vom Reiz des Ungewissen.“, so Peter Rautenberg abschließend.
(Bild v.l. Heinz-Günter Speckmann, Dirk Westermann, Peter Rautenberg, Oliver Rautenberg)

Seit 40 Jahren reizt das Ungewisse im Rettungsdienst
DRK Kreisverband Verden ehrt Peter Rautenberg für 40-jähriges Dienstjubiläum
„Der Reiz meines Berufes im Rettungsdienst ist das absolut Ungewisse. Ich gehe morgens zur Arbeit und niemand weiß, was mich dort erwartet. Sicher ist allein, dass ich Menschen helfe, wenn sie in eine medizinische Notfallsituation kommen. Kein Dienst ist wie der andere. Die Motivation, die ich daraus ziehe, lässt mich in meinem körperlich anstrengenden Beruf sogar mit einer Knieprothese arbeiten.“, so Peter Rautenberg, Rettungsassistent im DRK Kreisverband Verden.
Am 12. Juni 1955 in Dresden geboren, fand Peter Rautenberg seine Heimat in Baden im Landkreis Verden. Am 19. Juni 1978 begann das Arbeitsverhältnis von Peter Rautenberg als
Ersthelfer im Rettungsdienst des DRK Kreisverbandes Verden. In seinen Anfängen saß er noch alleine auf dem damaligen Rettungswagen. Bei einem schweren Verkehrsunfall kam ein Kollege mit einem zweiten Fahrzeug zur Unterstützung dazu, wenn einer in der Nähe war. Erst 1980 gab es eine einheitliche Ausbildung zum Rettungssanitäter, die Peter Rautenberg in der DRK
Rettungsschule in Goslar absolvierte. Später wurde ihm auf dieser Basis die Anerkennung zum Rettungsassistenten verliehen. „Einen echten notfallmedizinischen Meilenstein für den Landkreis Verden setzte der damalige Chefarzt der Anästhesie des Städtischen Klinikums Achim, Dr. Walter Klein. Er bildete uns Rettungsdienstler am Klinikum in der Venenpunktion und in der Sicherung der Atemwege mittels Intubation aus. Damit konnten wir den Notfallpatienten
äußerst effektiv helfen. Mit diesen Maßnahmen waren wir damals in der Notfallmedizin in ganz Niedersachsen Vorreiter. Zudem waren diese Maßnahmen der Ursprung der Entwicklung in der medizintechnischen Ausstattung der Rettungswagen. Damit verbunden erhielten Beatmungsgerät, EKG und Defibrillator im Rettungsdienst nachhaltig Einzug.“, so Peter Rautenberg. Bis zum heutigen Tag arbeitet Peter Rautenberg auf den Rettungswachen in Achim und in Ottersberg.
Zu so einem Anlass stellt sich die Frage nach dem einprägendsten Einsatz in 40 Jahren Rettungsdienst von ganz allein. Nach kurzem Überlegen erzählt Peter Rautenberg, dass es sich dabei für ihn um eine bewegende Geschichte handelt, die über viele Jahrzehnte bis heute fortbesteht: „In den Achtzigern wurden wir zu einer Entbindung nach Uphusen gerufen. Die Wehen der werdenden Mutter waren bereits so engmaschig, dass das Kind schließlich im Rettungswagen geboren wurde. Die Geburt verlief komplikationslos. Mutter und Kind waren wohlauf. Allein dieser Moment war ein sehr besonderer und erfüllte uns mit Stolz. Das Kind wuchs anschließend in Uphusen auf, was man beim Vorbeifahren mit dem Rettungswagen gut beobachten konnte. Mittlerweile ist das Kind ein Mann, hat selbst Kinder und wohnt immer noch
in Uphusen. Das Besondere ist, dass ich weiß, wer er ist, aber er nicht wüsste wer ich bin, wenn er vor mir stehen würde. Es ist immer wieder ein bewegender Moment, dort vorbeizufahren. So geht unsere Geschichte noch ein bisschen weiter.“
„Es gab auch viele Situationen, in denen gelacht wurde, aber nie auf Kosten der Patienten, sondern immer auf unsere eigenen. Wir haben mal einen Patienten auf richterlichen Beschluss hin in eine Psychiatrie bringen müssen. Dort angekommen haben wir den aufnehmenden Arzt gesucht. Dann kam auch jemand sehr nett auf uns zu und fragte in kompetenter Entschlossenheit, was wir bringen und was vorliegt. In der Annahme, dass der Arzt vor uns steht,
haben wir eine professionelle Patientenübergabe formuliert und bemerkt, dass unser Patient von 5 Personen fixiert werden musste, um ihn überhaupt in den Rettungswagen zu bekommen. Da fing der vermeintliche Arzt an zu lachen und sagte uns, dass man für ihn 7 Personen gebraucht habe. Im selben Moment krümmte sich das Stationspersonal vor Lachen, weil wir die Übergabe nicht mit einem Arzt gemacht haben, sondern mit einem Patienten der gerne Arzt
gespielt hat. Das sind dann Situationen, von denen tatsächlich alle etwas haben.“, so Peter Rautenberg.
„Peter Rautenberg war der erste Mitarbeiter des Rettungsdienstes im DRK Kreisverband Verden. Es ist unglaublich, mit welcher Energie und Motivation er nach so vielen Jahren schwerer Arbeit noch dabei ist. Als er Anfang des Jahres eine Knieprothese bekam, war für ihn schon vorher klar, dass er Mitte des Jahres nach harter Reha wiederkommt. Mittlerweile sitzt er tatsächlich wieder topfit auf dem Rettungswagen. In dieser Hinsicht ist er eine
Ausnahmeerscheinung und ein großes Vorbild für alle Mitarbeiter im Rettungsdienst generell.“, so Dirk Westermann, Geschäftsführer DRK Kreisverband Verden.
Die letzte Frage an den Jubilar galt seiner Zukunftsplanung: „Wenn ich im Frühjahr 2019 in Rente gehe, widme ich mich verstärkt dem Angeln in Dänemark. An der dänischen Südsee steht mein Wohnwagen. Mit meinem kleinen Motorboot fahre ich dann raus und genieße das Meer mit all seinen Facetten. In Sachen Rettungsdienst habe ich mit dem Chef abgeklärt, dass ich weiterhin im Rettungsdienst arbeiten darf. Das natürlich auf einer anderen vertraglichen Ebene und nur, wenn ich Lust und Zeit habe. Es ist auch eine langsame Entwöhnung vom Reiz des Ungewissen.“, so Peter Rautenberg abschließend.
(Bild v.l. Heinz-Günter Speckmann, Dirk Westermann, Peter Rautenberg, Oliver Rautenberg)
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30. Juli 2018

 

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Herzlichen Glückwunsch lieber Peter!

Glückwunsch Peter

Gratulation peter! Vielen Dank für die 40 Jahre deiner zeit!

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Im November 2017 startete das DRK im Landkreis Verden mit dem Angebot der Hauswirtschaftshilfe. „Wir haben uns vor mehr als einem Jahr dazu entschieden, weil wir aufgrund unserer vielfältigen Aufgaben und Kontakte im sozialen Bereich erkannt haben, dass eine entsprechende Nachfrage besteht. Als Deutsches Rotes Kreuz ist es für uns eine Verpflichtung dann auch zu helfen.  
So haben wir mit viel Feingefühl ein Unterstützungsangebot geformt, von dem wir überzeugt waren und sind, dass es alle Wünsche der potentiellen Leistungsnehmer erfüllt. Menschen, die aufgrund unterschiedlichster Gründe temporär oder auch nachhaltig mit ihrer Haushaltführung überfordert sind, unterstützen wir mit unserem Angebot flexibel und dynamisch soweit, dass sie weiterhin geordnet und sicher in ihrer gewohnten Umgebung leben können. 
Damit sichern wir die Lebensqualität der Betroffenen und die der Angehörigen, weil sich diese sicher sein können, dass das Gesamtpaket des DRK Kreisverbandes Verden jederzeit zur Verfügung steht. Aus diesem Grund werden wir sowohl von Hilfesuchenden selbst als auch von besorgten Familien gleichermaßen häufig kontaktiert.“, so Dirk Westermann, Geschäftsführer des DRK im Landkreis Verden.

Jeder Mensch hat seine Gewohnheiten, in denen er seine Komfortzone findet. Vor allem die eigenen vier Wände geben oft das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit. Dort fühlt sich der Mensch wohl und dort soll er nach Möglichkeit auch bleiben dürfen. Leider gibt es Umstände, die diese gewünschte Situation ohne Hilfe von außen nicht mehr möglich machen.
Aufgrund der Tatsache, dass sich jeder Mensch völlig individuell in seinem Leben eingerichtet hat und in genau dieser Individualität seine beschriebene Komfortzone findet, setzt dort die Unterstützung der DRK Hauswirtschaftshilfe an. Es geht nicht darum, nur eine Pauschalleistung anzubieten, sondern die Menschen in ihren Gewohnheiten zu unterstützen und die Angehörigen zu entlasten. Diese Unterstützung ist dabei weit gefächert und reicht von der Hilfe beim Führen des Haushaltes und der Reinigung über Einkaufsbegleitungen und der Hilfe bei einfachem Schriftverkehr und vieles weiter.
Auf die Frage, nach der Form der Kontaktaufnahme und nach der fachlichen Beratung gibt Niklas Diering, Leiter Soziale Hilfen des DRK im Landkreis Verden Auskunft: „Die erste Kontaktaufnahme erfolgt im Idealfall persönlich über das Telefon, weil wir bereits im Erstgespräch wichtige Informationen geben. Die eigentliche Beratung findet dann vor Ort statt und ist so individuell wie jeder unserer Kunden es ist. Jedes Gesamtpaket wird exakt auf die Wünsche und Bedürfnisse des jeweiligen Menschen abgestimmt.“
Derzeit Unterstützt das DRK im Landkreis Verden mit dem Angebot der Hauswirtschaftshilfe in den Postleitzahlenbereichen 27283, 27308, 27299 und 27313. „Als wir das Angebot der Hauswirtschaftshilfe im letzten Jahr gestartet haben, haben wir uns entschieden unser Hilfeangebot langsam und kontinuierlich auf den Landkreis Verden auszubreiten. Derzeit bewegen wir uns noch in der südhälfte des Landkreises und können hier in vielen Fällen auch kurzfristig Unterstützung anbieten. Spätestens im kommende Jahr wollen wir dann aber den ganzen Landkreis mit unserem Angebot versorgen“, teilt Diering mit.
Die Kosten der Hauswirtschaftshilfe werden unter bestimmten Voraussetzungen von den Pflegekassen übernommen. Interessierten bietet das DRK im Landkreis Verden ein kostenloses Beratungsgespräch an. Kontaktaufnahme bitte über Tel. 04231/ 9245-21.
ISO 9001:2015 Überwachungsaudit erfolgreich bestanden
Der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Kreisverbandes Verden hat das Überwachungsaudit der ISO 9001:2015 erfolgreich bestanden. Das Qualitätsmanagement des DRK Rettungsdienstes  Verden wurde im vergangenen Jahr zertifiziert und gilt drei Jahre. Um konstant höchste Qualitätsstandards für den Landkreis Verden zu sichern, wird das Zertifikat jedes Jahr von einem externen Auditor überprüft. Das von Ursula Weber von der azm cert durchgeführte Überwachungsaudit ergab keine Abweichungen. Das DRK konnte nachweisen, dass entsprechend der Norm das Managementsystem aufrechterhalten wurde.
DIN EN ISO 9001:2015. Dahinter verbirgt sich die vorschriftsmäßige Durchführung sämtlicher Prozesse im gesamten Rettungsdienst. Das Qualitätsmanagement dient dazu, den Rettungsdienst kontinuierlich zu verbessern und die Erwartungen der Patienten noch besser zu erfüllen bzw. den Erwartungen einen Schritt voraus zu sein. Aus diesem Grund wird jeder noch so kleine Prozess pedantisch dokumentiert, in einer Endlosschleife überprüft und wenn notwendig überarbeitet. 
"Dadurch stellen wir den Bürgerinnen und Bürgern transparent unsere Leistungsfähigkeit dar, was Vertrauen und Anerkennung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK Rettungsdienstes in der Bevölkerung mit sich bringt. Wenn im Landkreis Verden ein Rettungsmittel ausrückt, können die Bürger stets sicher sein, dass sie höchste Kompetenz und Qualität bekommen. Insbesondere danken möchte ich unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit Ihrer kompetenten Arbeit maßgeblich zum erfolgreichen Überwachungsaudit beigetragen haben.“, so Dirk Westermann, Geschäftsführer DRK Kreisverband Verden.   
(Bild v.l. Jan-Christoph True, Sebastian Lohmann, Ursula Weber, Dirk Westerman, Heinz-Günter Speckmann, Roy Alfs, Oliver Rautenberg)
Seit 40 Jahren reizt das Ungewisse im Rettungsdienst
DRK Kreisverband Verden ehrt Peter Rautenberg für 40-jähriges Dienstjubiläum
„Der Reiz meines Berufes im Rettungsdienst ist das absolut Ungewisse. Ich gehe morgens zur Arbeit und niemand weiß, was mich dort erwartet. Sicher ist allein, dass ich Menschen helfe, wenn sie in eine medizinische Notfallsituation kommen. Kein Dienst ist wie der andere. Die Motivation, die ich daraus ziehe, lässt mich in meinem körperlich anstrengenden Beruf sogar mit einer Knieprothese arbeiten.“, so Peter Rautenberg, Rettungsassistent im DRK Kreisverband Verden.
Am 12. Juni 1955 in Dresden geboren, fand Peter Rautenberg seine Heimat in Baden im Landkreis Verden. Am 19. Juni 1978 begann das Arbeitsverhältnis von Peter Rautenberg als
Ersthelfer im Rettungsdienst des DRK Kreisverbandes Verden. In seinen Anfängen saß er noch alleine auf dem damaligen Rettungswagen. Bei einem schweren Verkehrsunfall kam ein Kollege mit einem zweiten Fahrzeug zur Unterstützung dazu, wenn einer in der Nähe war. Erst 1980 gab es eine einheitliche Ausbildung zum Rettungssanitäter, die Peter Rautenberg in der DRK
Rettungsschule in Goslar absolvierte. Später wurde ihm auf dieser Basis die Anerkennung zum Rettungsassistenten verliehen. „Einen echten notfallmedizinischen Meilenstein für den Landkreis Verden setzte der damalige Chefarzt der Anästhesie des Städtischen Klinikums Achim, Dr. Walter Klein. Er bildete uns Rettungsdienstler am Klinikum in der Venenpunktion und in der Sicherung der Atemwege mittels Intubation aus. Damit konnten wir den Notfallpatienten
äußerst effektiv helfen. Mit diesen Maßnahmen waren wir damals in der Notfallmedizin in ganz Niedersachsen Vorreiter. Zudem waren diese Maßnahmen der Ursprung der Entwicklung in der medizintechnischen Ausstattung der Rettungswagen. Damit verbunden erhielten Beatmungsgerät, EKG und Defibrillator im Rettungsdienst nachhaltig Einzug.“, so Peter Rautenberg. Bis zum heutigen Tag arbeitet Peter Rautenberg auf den Rettungswachen in Achim und in Ottersberg.
Zu so einem Anlass stellt sich die Frage nach dem einprägendsten Einsatz in 40 Jahren Rettungsdienst von ganz allein. Nach kurzem Überlegen erzählt Peter Rautenberg, dass es sich dabei für ihn um eine bewegende Geschichte handelt, die über viele Jahrzehnte bis heute fortbesteht: „In den Achtzigern wurden wir zu einer Entbindung nach Uphusen gerufen. Die Wehen der werdenden Mutter waren bereits so engmaschig, dass das Kind schließlich im Rettungswagen geboren wurde. Die Geburt verlief komplikationslos. Mutter und Kind waren wohlauf. Allein dieser Moment war ein sehr besonderer und erfüllte uns mit Stolz. Das Kind wuchs anschließend in Uphusen auf, was man beim Vorbeifahren mit dem Rettungswagen gut beobachten konnte. Mittlerweile ist das Kind ein Mann, hat selbst Kinder und wohnt immer noch
in Uphusen. Das Besondere ist, dass ich weiß, wer er ist, aber er nicht wüsste wer ich bin, wenn er vor mir stehen würde. Es ist immer wieder ein bewegender Moment, dort vorbeizufahren. So geht unsere Geschichte noch ein bisschen weiter.“
„Es gab auch viele Situationen, in denen gelacht wurde, aber nie auf Kosten der Patienten, sondern immer auf unsere eigenen. Wir haben mal einen Patienten auf richterlichen Beschluss hin in eine Psychiatrie bringen müssen. Dort angekommen haben wir den aufnehmenden Arzt gesucht. Dann kam auch jemand sehr nett auf uns zu und fragte in kompetenter Entschlossenheit, was wir bringen und was vorliegt. In der Annahme, dass der Arzt vor uns steht,
haben wir eine professionelle Patientenübergabe formuliert und bemerkt, dass unser Patient von 5 Personen fixiert werden musste, um ihn überhaupt in den Rettungswagen zu bekommen. Da fing der vermeintliche Arzt an zu lachen und sagte uns, dass man für ihn 7 Personen gebraucht habe. Im selben Moment krümmte sich das Stationspersonal vor Lachen, weil wir die Übergabe nicht mit einem Arzt gemacht haben, sondern mit einem Patienten der gerne Arzt
gespielt hat. Das sind dann Situationen, von denen tatsächlich alle etwas haben.“, so Peter Rautenberg.
„Peter Rautenberg war der erste Mitarbeiter des Rettungsdienstes im DRK Kreisverband Verden. Es ist unglaublich, mit welcher Energie und Motivation er nach so vielen Jahren schwerer Arbeit noch dabei ist. Als er Anfang des Jahres eine Knieprothese bekam, war für ihn schon vorher klar, dass er Mitte des Jahres nach harter Reha wiederkommt. Mittlerweile sitzt er tatsächlich wieder topfit auf dem Rettungswagen. In dieser Hinsicht ist er eine
Ausnahmeerscheinung und ein großes Vorbild für alle Mitarbeiter im Rettungsdienst generell.“, so Dirk Westermann, Geschäftsführer DRK Kreisverband Verden.
Die letzte Frage an den Jubilar galt seiner Zukunftsplanung: „Wenn ich im Frühjahr 2019 in Rente gehe, widme ich mich verstärkt dem Angeln in Dänemark. An der dänischen Südsee steht mein Wohnwagen. Mit meinem kleinen Motorboot fahre ich dann raus und genieße das Meer mit all seinen Facetten. In Sachen Rettungsdienst habe ich mit dem Chef abgeklärt, dass ich weiterhin im Rettungsdienst arbeiten darf. Das natürlich auf einer anderen vertraglichen Ebene und nur, wenn ich Lust und Zeit habe. Es ist auch eine langsame Entwöhnung vom Reiz des Ungewissen.“, so Peter Rautenberg abschließend.
(Bild v.l. Heinz-Günter Speckmann, Dirk Westermann, Peter Rautenberg, Oliver Rautenberg)
Leitender Notarzt verabschiedet 
Örtliche Einsatzleitung Landkreis Verden verabschiedet Dr. Klaus-Peter Hermes
„Mit Dr. Hermes scheidet einer der Leitenden Notärzte der ersten Stunde aus der Örtlichen Einsatzleitung des Landkreises Verden aus. Dr. Hermes hat die Geschicke der Örtlichen Einsatzleitung seit dem Jahr 2002 maßgeblich menschlich und fachlich geprägt. Er war immer mit viel Herzblut dabei und hat sich in den vielen Jahren sowohl in der Ausbildung als auch in vielen Einsätzen verdient gemacht. Dafür sprechen wir Dr. Hermes einen riesen Dank aus.“, so Dirk Westermann, Geschäftsführer DRK Kreisverband Verden.
Anlässlich des Ausscheidens aus der Örtlichen Einsatzleitung (ÖEL) wurde Dr. Hermes von der gesamten ÖEL feierlich verabschiedet. Dr. Hermes ist zudem Kreisverbandsarzt des DRK Kreisverbandes Verden. In dieser Funktion bleibt er dem Rettungsdienst und dem  Katastrophenschutz im Landkreis Verden weiterhin erhalten.
„Ich bedanke mich bei der Politik und Verwaltung im Landkreis Verden, bei den Mitgliedern der ÖEL und bei der Geschäftsführung des DRK Kreisverbandes Verden für das in mich gesetzte Vertrauen. Für mich war das Amt des Leitenden Notarztes zu keiner Zeit eine Belastung, sondern eine Bereicherung in jeglicher Hinsicht. Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten war die gesamten 16 Jahre über von großem Vertrauen und großer Ehrlichkeit geprägt. Die zwischenmenschliche Basis hatte stets ein hervorragendes Niveau und bildete eine äußerst bemerkenswert produktive Grundlage für ein erfolgreiches Zusammenwirken. Ich wünsche der ÖEL für die Zukunft alles Gute. Das Wichtigste: Kehrt immer gesund von euren Einsätzen zurück.“, so Dr. Hermes. (Bild v.l. Christian Groth (Landkreis Verden), Hildegard Holland-Letz (Leitende Notärztin), Dr. Klaus-Peter Hermes, Dirk Westermann (DRK))

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