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Chronik

Faszination Rettungsdienst 
DRK Kreisverband Verden verabschiedet Wolfgang Surkamer
„Wolfgang Surkamer ist das beste Beispiel dafür, dass einen Menschen der Beruf im Rettungsdienst nachhaltig nie los lässt, wenn man diesen einmal mit viel Herz authentisch verkörpert hat. Wolfgang Surkamer ging im Jahr 2000 als lebendes Inventar des DRK Kreisverbandes Verden, um sich etwas Ruhigeres für sein Vorrentenalter zu suchen. Zu groß war aber seine Sehnsucht zu dem, wozu er sich berufen fühlte. Nach 17 Jahren Abstinenz kehrte Wolfgang Surkamer 2017 zurück, um nun an der Stelle aus dem Berufsleben auszuscheiden, die ihm als einzige am Herzen lag: im Rettungsdienst des DRK Kreisverbandes Verden.“, so Dirk Westermann, Geschäftsführer DRK Kreisverband Verden.
Wolfgang Surkamer wurde 1955 in Langwedel geboren und lebt bis zum heutigen Tag in Etelsen. Von 1978 bis 2000 arbeitete er im Rettungsdienst des DRK Kreisverbandes Verden. Er war in dieser Zeit auf den Rettungswachen in Achim und in Verden stationiert. Neben dem Schichtdienst auf dem Rettungswagen war er als Desinfektor für die Hygiene im Unternehmen verantwortlich. Die vielen anstrengenden Nachtdienste auf dem Rettungswagen gingen nicht spurlos an Wolfgang Surkamer vorüber. Er konnte sich im Jahr 2000 nicht vorstellen, dass er die Intensität des Berufs bis zum Eintritt in das Rentenalter durchhält. Wolfgang Surkamer kündigte im Guten und ging fortan anderen Beschäftigungen in der Gesundheitsbranche nach. Diese waren zwar alle viel ruhiger, konnten ihm aber nicht im Ansatz die Zufriedenheit geben, wie er sie im Rettungsdienst verspürt hat. Im Jahr 2017 kehrte Wolfgang Surkamer zum Deutschen Roten Kreuz zurück, um die letzten 2 Jahre seiner Berufslaufbahn dort zu verbringen, wo er die schönsten Momente erlebt hat.
„Die Arbeit im Rettungsdienst war für mich die absolute Erfüllung im Beruf. Es gab mir persönlich sehr viel, Menschen in Not helfen zu können. Besonders viel wert habe ich persönlich immer auf die psychologische Betreuung der Patienten gelegt. Unser medizinisches Equipment habe ich im tiefgreifenden Gespräch mit den Patienten immer zweitrangig nebenbei angewendet, sofern es die Situation erlaubte. Es galt für mich primär, die zunächst anonyme Situation im Rettungswagen für den Patienten schnell so angenehm wie möglich zu gestalten. Situationsbedingt ging das über Mitgefühl, Verständnis und Witz. Diese Botschaft habe ich auch immer den Auszubildenden vermittelt. Rettungsdienst sind zu 51% Psychologie und nur zu 49% angewandte Medizin. Es war für mich stets das Größte, einen Patienten mit einem Lächeln voller Dankbarkeit im Krankenhaus eingeliefert zu haben. Diese Emotion war für mich der Grund, noch mal für 2 Jahre in den Rettungsdienst zurückzukehren.“, so Wolfgang Surkamer.
In seiner Rettungsdienstlaufbahn hat Wolfgang Surkamer alles erlebt, was man erleben kann. Dabei handelt es sich um einen Mix aus tragischen, gefährlichen und auch humorvollen Situationen. „Einer der tragischsten als auch spektakulärsten Einsätze war für mich ein Verkehrsunfall auf der Autobahn A1 bei Oyten. Dort haben 2 LKW einen PKW zwischen sich zerquetscht, so dass dieser nur noch die Größe eines Kubikmeters hatte. Im PKW waren 3 Insassen, von denen leider eine Personen an der Unfallstelle verstarb. Es war aber ein Wunder, dass die anderen beiden Insassen diesen Unfall überlebt haben. Emotional völlig anders gelagert, aber ebenso spektakulär war ein Dienst bei Eisregen im Landkreis Verden. Dort fuhren wir zu den Einsatzorten nicht mit Blaulicht hin, sondern wir rutschten mit Blaulicht rückwärts, was für die Bevölkerung offenbar sehr witzig ausgesehen haben muss. Zumindest haben mich davor und danach nie wieder so viele Menschen auf der Straße während einer Alarmfahrt angelächelt. An diesem Tag bekamen wir mal das Mitgefühl. Gott sei Dank war kein Patient ernsthaft erkrankt.“, so Wolfgang Surkamer.
Ab sofort widmet sich Wolfgang Surkamer verstärkt dem Radfahren, dem Fotografieren und dem Reisen. Um alles unter einen Hut zu bringen, hat er sich ein Wohnmobil gekauft, mit dem er ab sofort auf unbestimmte Zeit Deutschland erkunden wird. Nach seiner Rückkehr möchte er weiterhin dem DRK zur Verfügung stehen, wenn mal Not am Mann ist.
Zum Schluss stellt Wolfgang Surkamer das für Ihn Wichtigste heraus. „Meine Faszination für den Rettungsdienst hängt zu einem großen Teil auch mit den Kollegen zusammen. Nach meinem temporären Ausscheiden habe ich immer den Draht zu den Kollegen gehalten. Als ich dann nach 17 Jahren wieder meinen ersten Dienst hatte, war es so, als wäre ich erst gestern gegangen. Das hat mich zutiefst berührt. Dafür empfinde ich allergrößte Dankbarkeit.“.

Faszination Rettungsdienst
DRK Kreisverband Verden verabschiedet Wolfgang Surkamer
„Wolfgang Surkamer ist das beste Beispiel dafür, dass einen Menschen der Beruf im Rettungsdienst nachhaltig nie los lässt, wenn man diesen einmal mit viel Herz authentisch verkörpert hat. Wolfgang Surkamer ging im Jahr 2000 als lebendes Inventar des DRK Kreisverbandes Verden, um sich etwas Ruhigeres für sein Vorrentenalter zu suchen. Zu groß war aber seine Sehnsucht zu dem, wozu er sich berufen fühlte. Nach 17 Jahren Abstinenz kehrte Wolfgang Surkamer 2017 zurück, um nun an der Stelle aus dem Berufsleben auszuscheiden, die ihm als einzige am Herzen lag: im Rettungsdienst des DRK Kreisverbandes Verden.“, so Dirk Westermann, Geschäftsführer DRK Kreisverband Verden.
Wolfgang Surkamer wurde 1955 in Langwedel geboren und lebt bis zum heutigen Tag in Etelsen. Von 1978 bis 2000 arbeitete er im Rettungsdienst des DRK Kreisverbandes Verden. Er war in dieser Zeit auf den Rettungswachen in Achim und in Verden stationiert. Neben dem Schichtdienst auf dem Rettungswagen war er als Desinfektor für die Hygiene im Unternehmen verantwortlich. Die vielen anstrengenden Nachtdienste auf dem Rettungswagen gingen nicht spurlos an Wolfgang Surkamer vorüber. Er konnte sich im Jahr 2000 nicht vorstellen, dass er die Intensität des Berufs bis zum Eintritt in das Rentenalter durchhält. Wolfgang Surkamer kündigte im Guten und ging fortan anderen Beschäftigungen in der Gesundheitsbranche nach. Diese waren zwar alle viel ruhiger, konnten ihm aber nicht im Ansatz die Zufriedenheit geben, wie er sie im Rettungsdienst verspürt hat. Im Jahr 2017 kehrte Wolfgang Surkamer zum Deutschen Roten Kreuz zurück, um die letzten 2 Jahre seiner Berufslaufbahn dort zu verbringen, wo er die schönsten Momente erlebt hat.
„Die Arbeit im Rettungsdienst war für mich die absolute Erfüllung im Beruf. Es gab mir persönlich sehr viel, Menschen in Not helfen zu können. Besonders viel wert habe ich persönlich immer auf die psychologische Betreuung der Patienten gelegt. Unser medizinisches Equipment habe ich im tiefgreifenden Gespräch mit den Patienten immer zweitrangig nebenbei angewendet, sofern es die Situation erlaubte. Es galt für mich primär, die zunächst anonyme Situation im Rettungswagen für den Patienten schnell so angenehm wie möglich zu gestalten. Situationsbedingt ging das über Mitgefühl, Verständnis und Witz. Diese Botschaft habe ich auch immer den Auszubildenden vermittelt. Rettungsdienst sind zu 51% Psychologie und nur zu 49% angewandte Medizin. Es war für mich stets das Größte, einen Patienten mit einem Lächeln voller Dankbarkeit im Krankenhaus eingeliefert zu haben. Diese Emotion war für mich der Grund, noch mal für 2 Jahre in den Rettungsdienst zurückzukehren.“, so Wolfgang Surkamer.
In seiner Rettungsdienstlaufbahn hat Wolfgang Surkamer alles erlebt, was man erleben kann. Dabei handelt es sich um einen Mix aus tragischen, gefährlichen und auch humorvollen Situationen. „Einer der tragischsten als auch spektakulärsten Einsätze war für mich ein Verkehrsunfall auf der Autobahn A1 bei Oyten. Dort haben 2 LKW einen PKW zwischen sich zerquetscht, so dass dieser nur noch die Größe eines Kubikmeters hatte. Im PKW waren 3 Insassen, von denen leider eine Personen an der Unfallstelle verstarb. Es war aber ein Wunder, dass die anderen beiden Insassen diesen Unfall überlebt haben. Emotional völlig anders gelagert, aber ebenso spektakulär war ein Dienst bei Eisregen im Landkreis Verden. Dort fuhren wir zu den Einsatzorten nicht mit Blaulicht hin, sondern wir rutschten mit Blaulicht rückwärts, was für die Bevölkerung offenbar sehr witzig ausgesehen haben muss. Zumindest haben mich davor und danach nie wieder so viele Menschen auf der Straße während einer Alarmfahrt angelächelt. An diesem Tag bekamen wir mal das Mitgefühl. Gott sei Dank war kein Patient ernsthaft erkrankt.“, so Wolfgang Surkamer.
Ab sofort widmet sich Wolfgang Surkamer verstärkt dem Radfahren, dem Fotografieren und dem Reisen. Um alles unter einen Hut zu bringen, hat er sich ein Wohnmobil gekauft, mit dem er ab sofort auf unbestimmte Zeit Deutschland erkunden wird. Nach seiner Rückkehr möchte er weiterhin dem DRK zur Verfügung stehen, wenn mal Not am Mann ist.
Zum Schluss stellt Wolfgang Surkamer das für Ihn Wichtigste heraus. „Meine Faszination für den Rettungsdienst hängt zu einem großen Teil auch mit den Kollegen zusammen. Nach meinem temporären Ausscheiden habe ich immer den Draht zu den Kollegen gehalten. Als ich dann nach 17 Jahren wieder meinen ersten Dienst hatte, war es so, als wäre ich erst gestern gegangen. Das hat mich zutiefst berührt. Dafür empfinde ich allergrößte Dankbarkeit.“.
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04. November 2018

 

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Alles gute Wolfgang

Rettungszentrum in Achim eingeweiht
Eine Wache auf neuestem Stand
Es hat alles gepasst: Bauzeit und Budget wurden kaum überschritten, lang erwartete Strukturen endlich umgesetzt. Über die Maßen zufrieden zeigten sich daher jetzt all diejenigen, die in den Bau des Rettungszentrums Nord in unmittelbarer Nähe der A27 involviert waren oder sich einfach nur über deren Fertigstellung gefreut haben.
Unter ihnen war zum Beispiel Matthias Meyer-Barner, der seit 2015 als ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes im Landkreis Verden fungiert. „Wir können sehr froh sein, eine derart moderne Wache zu haben, die neben den medizinischen auch den hygienischen Erfordernissen in vollem Umfang Rechnung trägt“, erklärte der Mediziner. Marianne Baehr, Verwaltungschefin der Aller-Weser-Kliniken in Achim und Verden, unterstrich das Gesagte mit einem Lob: „Der konstruktiven und von Vertrauen geprägten Zusammenarbeit zwischen dem Rettungsdienst, dem DRK und den Krankenhäusern in Achim und Verden gebührt eine besondere Würdigung“.
Langer und steiniger Weg
„Zehn Jahre nach dem Erwerb des Grundstückes und eineinhalb Jahre nach der Grundsteinlegung sind wir nun am Ziel, können das moderne Gebäude beziehen und nutzen“, freut sich Landrat Peter Bohlmann. Der Weg dorthin sei lang und steinig gewesen, erinnert er sich. In seiner Ansprache erwähnte er  auch die optimale Lage. „Von Achim und Oyten ist die Wache sehr gut zu erreichen, es herrschen durchweg  beste Bedingungen.“
Gut zwei Jahre liege die Beschlussfassung zur Errichtung des Gebäudes zurück, sagte Bohlmann am Sonnabend bei der offiziellen Einweihung. Sowohl bei den Kosten, die mit 2,4 Millionen Euro veranschlagt und nur geringfügig überschritten worden waren, als auch bei der Bauzeit habe man eine Punktlandung nur knapp verfehlt. „Politik, Verwaltung und alle anderen am Bau Beteiligten können uneingeschränkt stolz auf ihre Leistung sein.“ Auch zur Energieversorgung hatte er Details parat. Sei zunächst die Errichtung eines Passivhauses geplant gewesen, habe man darauf wegen der hohen Bäume in der unmittelbaren Umgebung verzichten müssen. Trotzdem sei der Weg, die Versorgung des 1218 Quadratmeter umfassenden Gebäudes mit niedrigem energetischem Stand sicherzustellen, nie verlassen worden. „Der Verbrauch von lediglich 34 Watt pro Quadratmeter ist ein respektables Ergebnis.“ 
Das Bauwerk begeistert. Bei Jörg Bergmann vom Präsidium des DRK in Verden war die Begeisterung über das neue Bauwerk und die damit verbundenen  Verbesserungen in der Versorgung verunfallter Menschen ebenso spürbar. Er verwies auf rasant ansteigende Einsatzzeiten und die nun vorhandene Möglichkeit, ohne Einschränkungen arbeiten zu können. „Dass das DRK von Anfang an in die Planungen einbezogen wurde und wir aktiver Teil des Prozesses werden durften, verpflichtet mich zu großem Dank“.
Der symbolischen Schlüsselübergabe durch den mit der Bauleitung betrauten Architekten Hans Jürgen Hartmann folgte ein Rundgang durch das nach modernsten Erkenntnissen eingerichtete Zentrum. Erläuterungen gab es dazu von Nicole Gerken. Den größten Platzbedarf hätten natürlich die Rettungsfahrzeuge – zwölf an der Zahl. Über eine Abluftanlage werde bei laufenden Motoren sichergestellt, dass die Halle jederzeit abgasfrei sei. In geräumigen Lagern finden sich sorgfältig sortierte Rettungsmittel. „Die Bestückung eines RTW dauert in der Regel etwa eine Stunde“, beschrieb Gerken die präzise abzuwickelnde Arbeit, bevor sich der Wagen auf die Fahrt machen könne. Benötigte Medikamente, über die genauestens Buch geführt werde, befinden sich in einem stets verschlossenen Kühlschrank.
Steril verpackte Hygieneartikel werden in einem Desinfektionsraum aufbewahrt. „Eine Aufbereitung vor Ort sei aus personellen und räumlichen Gründen nicht möglich“, erklärte Gerken. So sei zwar mit Einmal-Produkten absolute Keimfreiheit gewährleistet; die Kehrseite sei jedoch der in großen Mengen anfallende Müll. Ein Fortbildungs- und Seminarraum, eine kleine Küche und ein Sanitärbereich, jeweils für Damen und Herren, komplettieren die moderne Anlage. 

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/achimer-kurier_artikel,-eine-wache-auf-neuestem-stand-_arid,1779424.htmlImage attachmentImage attachment

Rettungszentrum in Achim eingeweiht
Eine Wache auf neuestem Stand
Es hat alles gepasst: Bauzeit und Budget wurden kaum überschritten, lang erwartete Strukturen endlich umgesetzt. Über die Maßen zufrieden zeigten sich daher jetzt all diejenigen, die in den Bau des Rettungszentrums Nord in unmittelbarer Nähe der A27 involviert waren oder sich einfach nur über deren Fertigstellung gefreut haben.
Unter ihnen war zum Beispiel Matthias Meyer-Barner, der seit 2015 als ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes im Landkreis Verden fungiert. „Wir können sehr froh sein, eine derart moderne Wache zu haben, die neben den medizinischen auch den hygienischen Erfordernissen in vollem Umfang Rechnung trägt“, erklärte der Mediziner. Marianne Baehr, Verwaltungschefin der Aller-Weser-Kliniken in Achim und Verden, unterstrich das Gesagte mit einem Lob: „Der konstruktiven und von Vertrauen geprägten Zusammenarbeit zwischen dem Rettungsdienst, dem DRK und den Krankenhäusern in Achim und Verden gebührt eine besondere Würdigung“.
Langer und steiniger Weg
„Zehn Jahre nach dem Erwerb des Grundstückes und eineinhalb Jahre nach der Grundsteinlegung sind wir nun am Ziel, können das moderne Gebäude beziehen und nutzen“, freut sich Landrat Peter Bohlmann. Der Weg dorthin sei lang und steinig gewesen, erinnert er sich. In seiner Ansprache erwähnte er auch die optimale Lage. „Von Achim und Oyten ist die Wache sehr gut zu erreichen, es herrschen durchweg beste Bedingungen.“
Gut zwei Jahre liege die Beschlussfassung zur Errichtung des Gebäudes zurück, sagte Bohlmann am Sonnabend bei der offiziellen Einweihung. Sowohl bei den Kosten, die mit 2,4 Millionen Euro veranschlagt und nur geringfügig überschritten worden waren, als auch bei der Bauzeit habe man eine Punktlandung nur knapp verfehlt. „Politik, Verwaltung und alle anderen am Bau Beteiligten können uneingeschränkt stolz auf ihre Leistung sein.“ Auch zur Energieversorgung hatte er Details parat. Sei zunächst die Errichtung eines Passivhauses geplant gewesen, habe man darauf wegen der hohen Bäume in der unmittelbaren Umgebung verzichten müssen. Trotzdem sei der Weg, die Versorgung des 1218 Quadratmeter umfassenden Gebäudes mit niedrigem energetischem Stand sicherzustellen, nie verlassen worden. „Der Verbrauch von lediglich 34 Watt pro Quadratmeter ist ein respektables Ergebnis.“
Das Bauwerk begeistert. Bei Jörg Bergmann vom Präsidium des DRK in Verden war die Begeisterung über das neue Bauwerk und die damit verbundenen Verbesserungen in der Versorgung verunfallter Menschen ebenso spürbar. Er verwies auf rasant ansteigende Einsatzzeiten und die nun vorhandene Möglichkeit, ohne Einschränkungen arbeiten zu können. „Dass das DRK von Anfang an in die Planungen einbezogen wurde und wir aktiver Teil des Prozesses werden durften, verpflichtet mich zu großem Dank“.
Der symbolischen Schlüsselübergabe durch den mit der Bauleitung betrauten Architekten Hans Jürgen Hartmann folgte ein Rundgang durch das nach modernsten Erkenntnissen eingerichtete Zentrum. Erläuterungen gab es dazu von Nicole Gerken. Den größten Platzbedarf hätten natürlich die Rettungsfahrzeuge – zwölf an der Zahl. Über eine Abluftanlage werde bei laufenden Motoren sichergestellt, dass die Halle jederzeit abgasfrei sei. In geräumigen Lagern finden sich sorgfältig sortierte Rettungsmittel. „Die Bestückung eines RTW dauert in der Regel etwa eine Stunde“, beschrieb Gerken die präzise abzuwickelnde Arbeit, bevor sich der Wagen auf die Fahrt machen könne. Benötigte Medikamente, über die genauestens Buch geführt werde, befinden sich in einem stets verschlossenen Kühlschrank.
Steril verpackte Hygieneartikel werden in einem Desinfektionsraum aufbewahrt. „Eine Aufbereitung vor Ort sei aus personellen und räumlichen Gründen nicht möglich“, erklärte Gerken. So sei zwar mit Einmal-Produkten absolute Keimfreiheit gewährleistet; die Kehrseite sei jedoch der in großen Mengen anfallende Müll. Ein Fortbildungs- und Seminarraum, eine kleine Küche und ein Sanitärbereich, jeweils für Damen und Herren, komplettieren die moderne Anlage.

Quelle: www.weser-kurier.de/region/achimer-kurier_artikel,-eine-wache-auf-neuestem-stand-_arid,1779424.html
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28. Oktober 2018

Am 17. Oktober fand im Niedersächsischen Landtag die gemeinsame Pressekonferenz des Niedersächsischen Landkreistages (NLT) und des DRK-Landesverbandes Niedersachsen zum Thema Katastrophenschutz statt. Dr. Ralf Selbach, Vorstandsvorsitzender des Landesverbandes, und Dr. Joachim Schwind, NLT-Geschäftsführer, die beide auch stellvertretende Vorsitzende des Landesbeirates Katastrophenschutz sind, sprachen über die aktuellen Herausforderungen des Katastrophenschutzes in Niedersachsen und formulierten einige zentrale Forderungen an das Land. Mehr dazu gibt es hier: www.drklvnds.de/fileadmin/Bilder_und_Videos/Aktuell/Aktuelle_Pressemitteilungen/PK_Erklaerung.pdf ... mehrweniger

17. Oktober 2018

Liebe Freunde des DRK Weltenbummlers,

das Stadtteilnetzwerk "Wohnen am Stadtwald" lädt Euch herzlich zum zweiten Müllaktionstag am 01.11.2018, ab 15Uhr, am Niedersachsenring in Verden ein.♻️
Wir freuen uns auf Euch!

Euer DRK Weltenbummler🚑🌍
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16. Oktober 2018

Fotos

Faszination Rettungsdienst 
DRK Kreisverband Verden verabschiedet Wolfgang Surkamer
„Wolfgang Surkamer ist das beste Beispiel dafür, dass einen Menschen der Beruf im Rettungsdienst nachhaltig nie los lässt, wenn man diesen einmal mit viel Herz authentisch verkörpert hat. Wolfgang Surkamer ging im Jahr 2000 als lebendes Inventar des DRK Kreisverbandes Verden, um sich etwas Ruhigeres für sein Vorrentenalter zu suchen. Zu groß war aber seine Sehnsucht zu dem, wozu er sich berufen fühlte. Nach 17 Jahren Abstinenz kehrte Wolfgang Surkamer 2017 zurück, um nun an der Stelle aus dem Berufsleben auszuscheiden, die ihm als einzige am Herzen lag: im Rettungsdienst des DRK Kreisverbandes Verden.“, so Dirk Westermann, Geschäftsführer DRK Kreisverband Verden.
Wolfgang Surkamer wurde 1955 in Langwedel geboren und lebt bis zum heutigen Tag in Etelsen. Von 1978 bis 2000 arbeitete er im Rettungsdienst des DRK Kreisverbandes Verden. Er war in dieser Zeit auf den Rettungswachen in Achim und in Verden stationiert. Neben dem Schichtdienst auf dem Rettungswagen war er als Desinfektor für die Hygiene im Unternehmen verantwortlich. Die vielen anstrengenden Nachtdienste auf dem Rettungswagen gingen nicht spurlos an Wolfgang Surkamer vorüber. Er konnte sich im Jahr 2000 nicht vorstellen, dass er die Intensität des Berufs bis zum Eintritt in das Rentenalter durchhält. Wolfgang Surkamer kündigte im Guten und ging fortan anderen Beschäftigungen in der Gesundheitsbranche nach. Diese waren zwar alle viel ruhiger, konnten ihm aber nicht im Ansatz die Zufriedenheit geben, wie er sie im Rettungsdienst verspürt hat. Im Jahr 2017 kehrte Wolfgang Surkamer zum Deutschen Roten Kreuz zurück, um die letzten 2 Jahre seiner Berufslaufbahn dort zu verbringen, wo er die schönsten Momente erlebt hat.
„Die Arbeit im Rettungsdienst war für mich die absolute Erfüllung im Beruf. Es gab mir persönlich sehr viel, Menschen in Not helfen zu können. Besonders viel wert habe ich persönlich immer auf die psychologische Betreuung der Patienten gelegt. Unser medizinisches Equipment habe ich im tiefgreifenden Gespräch mit den Patienten immer zweitrangig nebenbei angewendet, sofern es die Situation erlaubte. Es galt für mich primär, die zunächst anonyme Situation im Rettungswagen für den Patienten schnell so angenehm wie möglich zu gestalten. Situationsbedingt ging das über Mitgefühl, Verständnis und Witz. Diese Botschaft habe ich auch immer den Auszubildenden vermittelt. Rettungsdienst sind zu 51% Psychologie und nur zu 49% angewandte Medizin. Es war für mich stets das Größte, einen Patienten mit einem Lächeln voller Dankbarkeit im Krankenhaus eingeliefert zu haben. Diese Emotion war für mich der Grund, noch mal für 2 Jahre in den Rettungsdienst zurückzukehren.“, so Wolfgang Surkamer.
In seiner Rettungsdienstlaufbahn hat Wolfgang Surkamer alles erlebt, was man erleben kann. Dabei handelt es sich um einen Mix aus tragischen, gefährlichen und auch humorvollen Situationen. „Einer der tragischsten als auch spektakulärsten Einsätze war für mich ein Verkehrsunfall auf der Autobahn A1 bei Oyten. Dort haben 2 LKW einen PKW zwischen sich zerquetscht, so dass dieser nur noch die Größe eines Kubikmeters hatte. Im PKW waren 3 Insassen, von denen leider eine Personen an der Unfallstelle verstarb. Es war aber ein Wunder, dass die anderen beiden Insassen diesen Unfall überlebt haben. Emotional völlig anders gelagert, aber ebenso spektakulär war ein Dienst bei Eisregen im Landkreis Verden. Dort fuhren wir zu den Einsatzorten nicht mit Blaulicht hin, sondern wir rutschten mit Blaulicht rückwärts, was für die Bevölkerung offenbar sehr witzig ausgesehen haben muss. Zumindest haben mich davor und danach nie wieder so viele Menschen auf der Straße während einer Alarmfahrt angelächelt. An diesem Tag bekamen wir mal das Mitgefühl. Gott sei Dank war kein Patient ernsthaft erkrankt.“, so Wolfgang Surkamer.
Ab sofort widmet sich Wolfgang Surkamer verstärkt dem Radfahren, dem Fotografieren und dem Reisen. Um alles unter einen Hut zu bringen, hat er sich ein Wohnmobil gekauft, mit dem er ab sofort auf unbestimmte Zeit Deutschland erkunden wird. Nach seiner Rückkehr möchte er weiterhin dem DRK zur Verfügung stehen, wenn mal Not am Mann ist.
Zum Schluss stellt Wolfgang Surkamer das für Ihn Wichtigste heraus. „Meine Faszination für den Rettungsdienst hängt zu einem großen Teil auch mit den Kollegen zusammen. Nach meinem temporären Ausscheiden habe ich immer den Draht zu den Kollegen gehalten. Als ich dann nach 17 Jahren wieder meinen ersten Dienst hatte, war es so, als wäre ich erst gestern gegangen. Das hat mich zutiefst berührt. Dafür empfinde ich allergrößte Dankbarkeit.“.
Verdienter Ausbilder geht - neues Ausbildungszentrum kommt 
DRK Kreisverband Verden verabschiedet Willi Asendorf im neuen AWZ
„Ich kann mir keine bessere Gelegenheit vorstellen, als einen in der Ausbildung so verdienten Rotkreuzler wie Willi Asendorf in unserem neuen Ausbildungszentrum zu verabschieden. Willi Asendorf symbolisiert mit seiner Frau Gerda das, was man respektvoll DRK-Urgesteine nennen darf. Die gesamte Familie Asendorf ist im DRK Kreisverband Verden seit 1978 hauptberuflich und ehrenamtlich sehr nachhaltig prägend tätig. Gleiches soll auch für unser Aller-WeserZentrum (AWZ) gelten. Das neue Ausbildungs- und Seminarzentrum in der Lindhooper Straße in Verden wird in Kürze offiziell eröffnet. Das Aller-Weser-Zentrum wird keine Aus- und Fortbildungsstätte ausschließlich für das Deutsche Rote Kreuz, sondern ein modernes Kommunikationszentrum, das auch von Firmen und Vereinen für Ausbildung, Seminare, Meetings und Workshops gebucht werden kann. So vielseitig, so langlebig und so nachhaltig wie Willi Asendorf.“, so Dirk Westermann, Geschäftsführer DRK Kreisverband Verden.
Die Geschichte von den Asendorfs im DRK Kreisverband ist sehr lang und mit extrem viel Engagement verbunden. 1978 brachten sich Willi und Gerda Asendorf als Mitbegründer des DRK Ortsvereins Ottersberg erstmalig mit in die Rotkreuzgemeinschaft ein. In den 40 Jahren bis heute hat Willi Asendorf in seinem Ehrenamt sehr viel für die Gesellschaft geleistet. Er besetzte Kranken- und Rettungswagen, fuhr mit zu Großschadensereignissen, stellte sich als Schriftführer im Ortsverein zur Verfügung und vieles mehr. Willi Asendorf selbst bezeichnet sich als „Mädchen für alles und Motor der Ortsvereins!“. Auf die Frage nach seinen herausragendsten Aktivitäten antwortet er: „Das war zum einen mit Sicherheit der Bau der aktuellen Unterkunft des DRK Ortsvereins Ottersberg und zum anderen die Erste-HifeAusbildung, die ich seit dem Jahr 2004 für den Kreisverband durchgeführt habe. Es macht einen stolz, wenn man weit über 1000 Teilnehmer in Erste-Hife geschult hat und man davon ausgehen darf, dass das Gelehrte vielleicht sogar mal ein Menschleben gerettet hat.“.
In Zukunft möchte sich der begeisterte Sportschütze mehr seiner Treffsicherheit im Ottersberger Schützenkorps widmen. Wie bei allen Rotkreuzlern geht es aber nicht so ganz ohne das geliebte Deutsche Rote Kreuz. Willi Asendorf wird in Zukunft Erste-Hilfe-Partys für Senioren veranstalten. Diese finden dann bei den Menschen zu Hause oder aber im AWZ statt. „Natürlich trägt einer der drei Seminarräume im AWZ den Namen Ottersberg. Ein perfekter Raum für eine kurzweilige Erste-Hilfe-Party.“, so ein hoch motivierter Willi Asendorf augenzwinkernd.

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DRK Kreisverband Verden Abriss Rettungswache Achim - Abriss Rettungswache Achim
Vergangenen Freitag hatten die Kolleginnen und Kollegen des DRK in Verden das letzte Mal die Gelegenheit Ihren alten Arbeitsplatz zu betreten. Dies wurde im Rahmen einer Abrissparty gefeiert und jeder hatte die Gelegenheit - mit Hilfe eines Vorschlaghammers - seinen symbolischen Anteil am Abriss zu leisten. Die neue Rettungswache ist bereits seit einigen Tagen bezogen und wird in Kürze offiziell eingeweiht.

DRK Kreisverband Verden Abriss Rettungswache Achim

Abriss Rettungswache Achim Vergangenen Freitag hat...

Eisgrill Challange DRK Wasserwacht Verden - Eisgrill Challange der DRK Wasserwacht im Landkreis Verden
Wir nominieren: DRK Wasserwacht Gifhorn, DRK Wasserwacht Wittenberg und die THW Ortsgruppe Achim
Viel Spaß :-)

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Erste Hilfe Party DRK Verden - Premiere für Erste-Hilfe-Party - DRK Kreisverband Verden setzt auf entspannte Lernatmosphäre

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