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Chronik

Großer Zuspruch für Erste-Hilfe-Partys
Seit mittlerweile einem Jahr bietet das Deutsche Rote Kreuz im Landkreis Verden Erste-Hilfe-Partys an. Die große Nachfrage in den vergangenen Monaten hat selbst die Organisatoren überrascht.

Party mit Lerneffekt. Es war ein Pilotprojekt in ganz Niedersachsen, mit dem der Verdener Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) vor ziemlich genau einem Jahr an den Start ging: die sogenannten Erste-Hilfe-Partys. Die Idee dahinter war, wie berichtet, dass Erste-Hilfe-Ausbilder des DRK-Kreisverbandes zu den Menschen nach Hause kommen und sie dort in lockerer Atmosphäre zu den unterschiedlichsten Themen schulen sollten. Heute, gut zwölf Monate nach der ersten Party dieser Art, kann das DRK zweifelsfrei sagen, dass sich der Pioniergeist damals gelohnt hat.
Das Angebot habe sich im Landkreis Verden sehr schnell herumgesprochen und werde mittlerweile so häufig nachgefragt, dass der Kreisverband gegenwärtig nicht allen Anfragen nachkommen kann, heißt es vom DRK. „Vor einem Jahr haben wir die Erste-Hilfe-Party aufgrund der Nachfrage von Bürgern nach individuellen und maßgeschneiderten Erste-Hilfe-Angeboten in unser Angebotsportfolio aufgenommen, weil wir von dem Format überzeugt waren und sind“, sagt Jan Wille, Leite der Erste-Hilfe-Ausbildung.

Zu wenig Ausbilder
Die Bestätigung dafür haben sie nun in den vergangenen Monaten bekommen. Aktuell gebe es etwa fünf Anfragen im Monat, Tendenz steigend. „Für die große Anzahl an Anfragen nach Erste-Hilfe-Partys haben wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht einmal ausreichend Ausbilder im Team“, sagt Wille. „Aufgrund dieser Tatsache sind wir aktuell in der Akquise von Ehrenamtlichen.“
Die Erste-Hilfe-Partys haben bei den Menschen im Landkreis – aber auch darüber hinaus – offenbar einen Nerv getroffen. Nachfragen erreichen die Ausbilder nach Angaben des DRK nämlich auch aus anderen Landkreisen. „Der Großteil der Anfragen kommt aktuell aus dem Privatbereich – vor allem bezüglich der Versorgung von Säuglingen und Kleinkindern“, berichtet Wille. Geübt werde in diesem Fall nicht an Schulungspuppen, sondern an den eigenen Kindern. „Es kommt immer häufiger vor, dass etwa komplette Geburtsvorbereitungskurse nach der Geburt ihrer Kinder mit etwas zeitlichem Abstand eine Erste-Hilfe-Party mit ihren Kindern bei uns buchen.“ Aber auch Firmen und Vereine zeigten Interesse an dem Angebot. Einige Firmen seien beispielsweise schon dabei, mit dem DRK Verden eine feste Kooperation zu schließen.

Kursus über drei Stunden
Die Idee war damals entstanden, weil die Mitarbeiter beim DRK schon seit längerer Zeit gemerkt hatte, dass das Interesse an Erste-Hilfe-Kursen sehr groß war, viele aber aufgrund von beruflichen und privaten Verpflichtungen nicht genügend Zeit hatten, einen kompletten Erste-Hilfe-Kurs zu absolvieren. Bei den Erste-Hilfe-Partys sind die Ausbilder indes lediglich zwei bi drei Stunden vor Ort und die Themen, die in dieser Zeit behandelt werden sollen, können von den Teilnehmern komplett selbst bestimmt werden. „Aufgrund der Tatsache, dass die Teilnehmer ein konkretes Handlungsfeld haben, ist das Interesse sehr groß und der Kurs kurzweilig“, kann Jan Wille selbst aus eigener Erfahrung sagen.
Von dem Erfolg des Pilotprojekts wurden die Verantwortlichen selbst allerdings auch ein bisschen überrascht. „Wir wollten eigentlich parallel zu den ersten Anfragen unser Ausbilderteam verstärken“, sagt Wille. Dies gelang zwar punktuell, aber nicht in dem Maße wie Kurse nachgefragt wurden. „Das müssen wir jetzt unbedingt justieren“, kündigt der Ausbildungsleiter an.

Ausführliche Informationen zu den Erste-Hilfe-Partys gibt es für interessierte Teilnehmer beim DRK Kreisverband Verden telefonisch unter der Telefonnummer 04231/ 92450, per E-Mail an info@rotkreuz-verden.de oder auch im Internet unter www.drkkv-verden.de. Der Ort, die Zeit und der gewünschte Umfang einer Erste-Hilfe-Party werden individuell mit den zuständigen Sachbearbeitern in der DRK-Kreisgeschäftsstelle abgeklärt. Die Kosten gestalten sich individuell zur Themen- und Zeitwahl des Gastgebers.

Quelle: Achimer Kurier | Elina Hoepken | 10.02.2019

Großer Zuspruch für Erste-Hilfe-Partys
Seit mittlerweile einem Jahr bietet das Deutsche Rote Kreuz im Landkreis Verden Erste-Hilfe-Partys an. Die große Nachfrage in den vergangenen Monaten hat selbst die Organisatoren überrascht.

Party mit Lerneffekt. Es war ein Pilotprojekt in ganz Niedersachsen, mit dem der Verdener Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) vor ziemlich genau einem Jahr an den Start ging: die sogenannten Erste-Hilfe-Partys. Die Idee dahinter war, wie berichtet, dass Erste-Hilfe-Ausbilder des DRK-Kreisverbandes zu den Menschen nach Hause kommen und sie dort in lockerer Atmosphäre zu den unterschiedlichsten Themen schulen sollten. Heute, gut zwölf Monate nach der ersten Party dieser Art, kann das DRK zweifelsfrei sagen, dass sich der Pioniergeist damals gelohnt hat.
Das Angebot habe sich im Landkreis Verden sehr schnell herumgesprochen und werde mittlerweile so häufig nachgefragt, dass der Kreisverband gegenwärtig nicht allen Anfragen nachkommen kann, heißt es vom DRK. „Vor einem Jahr haben wir die Erste-Hilfe-Party aufgrund der Nachfrage von Bürgern nach individuellen und maßgeschneiderten Erste-Hilfe-Angeboten in unser Angebotsportfolio aufgenommen, weil wir von dem Format überzeugt waren und sind“, sagt Jan Wille, Leite der Erste-Hilfe-Ausbildung.

Zu wenig Ausbilder
Die Bestätigung dafür haben sie nun in den vergangenen Monaten bekommen. Aktuell gebe es etwa fünf Anfragen im Monat, Tendenz steigend. „Für die große Anzahl an Anfragen nach Erste-Hilfe-Partys haben wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht einmal ausreichend Ausbilder im Team“, sagt Wille. „Aufgrund dieser Tatsache sind wir aktuell in der Akquise von Ehrenamtlichen.“
Die Erste-Hilfe-Partys haben bei den Menschen im Landkreis – aber auch darüber hinaus – offenbar einen Nerv getroffen. Nachfragen erreichen die Ausbilder nach Angaben des DRK nämlich auch aus anderen Landkreisen. „Der Großteil der Anfragen kommt aktuell aus dem Privatbereich – vor allem bezüglich der Versorgung von Säuglingen und Kleinkindern“, berichtet Wille. Geübt werde in diesem Fall nicht an Schulungspuppen, sondern an den eigenen Kindern. „Es kommt immer häufiger vor, dass etwa komplette Geburtsvorbereitungskurse nach der Geburt ihrer Kinder mit etwas zeitlichem Abstand eine Erste-Hilfe-Party mit ihren Kindern bei uns buchen.“ Aber auch Firmen und Vereine zeigten Interesse an dem Angebot. Einige Firmen seien beispielsweise schon dabei, mit dem DRK Verden eine feste Kooperation zu schließen.

Kursus über drei Stunden
Die Idee war damals entstanden, weil die Mitarbeiter beim DRK schon seit längerer Zeit gemerkt hatte, dass das Interesse an Erste-Hilfe-Kursen sehr groß war, viele aber aufgrund von beruflichen und privaten Verpflichtungen nicht genügend Zeit hatten, einen kompletten Erste-Hilfe-Kurs zu absolvieren. Bei den Erste-Hilfe-Partys sind die Ausbilder indes lediglich zwei bi drei Stunden vor Ort und die Themen, die in dieser Zeit behandelt werden sollen, können von den Teilnehmern komplett selbst bestimmt werden. „Aufgrund der Tatsache, dass die Teilnehmer ein konkretes Handlungsfeld haben, ist das Interesse sehr groß und der Kurs kurzweilig“, kann Jan Wille selbst aus eigener Erfahrung sagen.
Von dem Erfolg des Pilotprojekts wurden die Verantwortlichen selbst allerdings auch ein bisschen überrascht. „Wir wollten eigentlich parallel zu den ersten Anfragen unser Ausbilderteam verstärken“, sagt Wille. Dies gelang zwar punktuell, aber nicht in dem Maße wie Kurse nachgefragt wurden. „Das müssen wir jetzt unbedingt justieren“, kündigt der Ausbildungsleiter an.

Ausführliche Informationen zu den Erste-Hilfe-Partys gibt es für interessierte Teilnehmer beim DRK Kreisverband Verden telefonisch unter der Telefonnummer 04231/ 92450, per E-Mail an info@rotkreuz-verden.de oder auch im Internet unter www.drkkv-verden.de. Der Ort, die Zeit und der gewünschte Umfang einer Erste-Hilfe-Party werden individuell mit den zuständigen Sachbearbeitern in der DRK-Kreisgeschäftsstelle abgeklärt. Die Kosten gestalten sich individuell zur Themen- und Zeitwahl des Gastgebers.

Quelle: Achimer Kurier | Elina Hoepken | 10.02.2019
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18. Februar 2019

Das DRK im Landkreis Verden sucht eine*n Migrationsberater*in in Teilzeit zum nächstmöglichen Zeitpunkt! 
Teilt gerne diese Ausschreibung!

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Teilt gerne diese Ausschreibung!
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11. Februar 2019

ROCK GEMEINSAM MIT UNS!

Viele Talente und eine Idee: Menschen in Not helfen. Darum geht es beim Roten Kreuz. 
Ob Seniorenbetreuung, Hilfe nach Unfällen oder Katastrophen, Sanitätsdienst bei Veranstaltungen, Begleitung von Flüchtlingen, Kinder- und Jugendarbeit und vieles mehr: Die Möglichkeiten, ehrenamtlich beim DRK mitzumachen, sind so vielfältig wie das Rote Kreuz selbst.
Das Besondere: Ehrenamtliche beim DRK gehören einer weltweiten humanitären Bewegung an, die seit über 150 Jahren Menschen in Not hilft. Bei allem, was sie tut, unterscheidet sie nicht nach Freund oder Feind. Sie fragt auch nicht, woher jemand kommt oder an was er glaubt. Was allein zählt, ist die Menschlichkeit.

Lernen Sie uns kennen und besuchen uns uns auf der Ehrenamtsbörse Verden am Sonntag, 10. Februar 2019 von 13.30 - 17.30 Uhr, Verdener Campus Oberschule, Am Meldauer Berg 30.Image attachmentImage attachment

ROCK GEMEINSAM MIT UNS!

Viele Talente und eine Idee: Menschen in Not helfen. Darum geht es beim Roten Kreuz.
Ob Seniorenbetreuung, Hilfe nach Unfällen oder Katastrophen, Sanitätsdienst bei Veranstaltungen, Begleitung von Flüchtlingen, Kinder- und Jugendarbeit und vieles mehr: Die Möglichkeiten, ehrenamtlich beim DRK mitzumachen, sind so vielfältig wie das Rote Kreuz selbst.
Das Besondere: Ehrenamtliche beim DRK gehören einer weltweiten humanitären Bewegung an, die seit über 150 Jahren Menschen in Not hilft. Bei allem, was sie tut, unterscheidet sie nicht nach Freund oder Feind. Sie fragt auch nicht, woher jemand kommt oder an was er glaubt. Was allein zählt, ist die Menschlichkeit.

Lernen Sie uns kennen und besuchen uns uns auf der Ehrenamtsbörse Verden am Sonntag, 10. Februar 2019 von 13.30 - 17.30 Uhr, Verdener Campus Oberschule, Am Meldauer Berg 30.
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07. Februar 2019

DRK-Kreisverband macht Grundschüler mit Erster Hilfe vertraut
Dörverden - Es ist schnell passiert: ein Unfall beim Sport oder auf dem Spielplatz, auf dem Schulhof oder im Straßenverkehr. Da können bereits Kinder schnell zu wichtigen Ersthelfern werden. Umso wichtiger, dass bereits die Jüngsten wissen, was im Ernstfall zu tun ist. Deshalb war Sigrid Renz vom DRK-Kreisverband Verden an der Grundschule Dörverden zu Gast und hat wichtiges Grundwissen in Erster Hilfe vermittelt.
Es war zum Glück kein Notfall, als gestern ein Rettungswagen auf dem Pausenhof der Grundschule Dörverden parkte. Im Rahmen des Projektes „Kinder helfen Kindern“ hat Sigrid Renz, Erste-Hilfe-Ausbilderin, die Klasse 4a von Robert Drecoll besucht und den Kindern mit tatkräftiger Unterstützung durch Sachkundelehrer Christoph Loch das Einmaleins in Erster Hilfe vermittelt. „Ich bin sehr oft an Schulen aktiv“, erklärte Renz, die außerdem als Rettungssanitäterin arbeitet.
Theoretisch und praktisch ging es dann zur Sache: „Vor allem sollen die Kinder lernen, einen Notruf richtig abzusetzen. Dabei ist es wichtig, dass sie sich die Nummer des Rettungsdienstes einprägen, schließlich kann bereits dieses Wissen im Ernstfall lebensrettend sein.“ Dann folgten Fragen, wie „Was macht man, wenn jemand bewusstlos ist?“ „Ihn ansprechen und Hilfe holen, wenn er nicht reagiert?“ Die Antworten aus der Runde kamen prompt. Der vom Förderverein der Schule finanzierte Kurs schien schnell zu fruchten und mit wachsender Begeisterung wurden danach über imaginäre Verletzungen Verbände und Pflaster angelegt oder die stabile Seitenlage geübt. „Die Kinder können das Gelernte bereits gut anwenden. Mir ist vordergründig aber wichtig, ihnen die Angst vor dem Helfen zu nehmen. Mein Ziel ist es, dass sie möglichst unbefangen mit solchen Situationen umgehen und sich die Hilfe auch zutrauen. An praktischen Beispielen lernen sie, Risiken und eigene Fähigkeiten realistisch einzuschätzen und Unfälle zu verhindern“, sagte Renz, und dass schon kleine Leute viel mehr leisten können, als Erwachsene vermuten. Allerdings sei es wichtig, die Inhalte regelmäßig zu wiederholen. „Es wäre gut, das Thema Erste Hilfe im Curriculum festzuschreiben.“
Damit die Grundschüler auch eine Vorstellung davon bekamen, wie professionelle Erste Hilfe aussieht, hat ihnen Renz auch noch die Ausstattung des Rettungswagens gezeigt und einige der Besonderheiten vorgeführt. Vor allem das Probeliegen auf der Trage, das ausnahmsweise erlaubt war, löste große Begeisterung aus. Die Schüler rissen sich förmlich darum, Unfallopfer zu spielen.
So haben die Kinder an diesem Tag nicht nur eine Menge darüber gelernt, wie sie verletzten Menschen helfen können - sie hatten außerdem viel Spaß. Und zum Schluss freuten sich alle über eine Urkunde. 
Quelle: www.kreiszeitung.de

DRK-Kreisverband macht Grundschüler mit Erster Hilfe vertraut
Dörverden - Es ist schnell passiert: ein Unfall beim Sport oder auf dem Spielplatz, auf dem Schulhof oder im Straßenverkehr. Da können bereits Kinder schnell zu wichtigen Ersthelfern werden. Umso wichtiger, dass bereits die Jüngsten wissen, was im Ernstfall zu tun ist. Deshalb war Sigrid Renz vom DRK-Kreisverband Verden an der Grundschule Dörverden zu Gast und hat wichtiges Grundwissen in Erster Hilfe vermittelt.
Es war zum Glück kein Notfall, als gestern ein Rettungswagen auf dem Pausenhof der Grundschule Dörverden parkte. Im Rahmen des Projektes „Kinder helfen Kindern“ hat Sigrid Renz, Erste-Hilfe-Ausbilderin, die Klasse 4a von Robert Drecoll besucht und den Kindern mit tatkräftiger Unterstützung durch Sachkundelehrer Christoph Loch das Einmaleins in Erster Hilfe vermittelt. „Ich bin sehr oft an Schulen aktiv“, erklärte Renz, die außerdem als Rettungssanitäterin arbeitet.
Theoretisch und praktisch ging es dann zur Sache: „Vor allem sollen die Kinder lernen, einen Notruf richtig abzusetzen. Dabei ist es wichtig, dass sie sich die Nummer des Rettungsdienstes einprägen, schließlich kann bereits dieses Wissen im Ernstfall lebensrettend sein.“ Dann folgten Fragen, wie „Was macht man, wenn jemand bewusstlos ist?“ „Ihn ansprechen und Hilfe holen, wenn er nicht reagiert?“ Die Antworten aus der Runde kamen prompt. Der vom Förderverein der Schule finanzierte Kurs schien schnell zu fruchten und mit wachsender Begeisterung wurden danach über imaginäre Verletzungen Verbände und Pflaster angelegt oder die stabile Seitenlage geübt. „Die Kinder können das Gelernte bereits gut anwenden. Mir ist vordergründig aber wichtig, ihnen die Angst vor dem Helfen zu nehmen. Mein Ziel ist es, dass sie möglichst unbefangen mit solchen Situationen umgehen und sich die Hilfe auch zutrauen. An praktischen Beispielen lernen sie, Risiken und eigene Fähigkeiten realistisch einzuschätzen und Unfälle zu verhindern“, sagte Renz, und dass schon kleine Leute viel mehr leisten können, als Erwachsene vermuten. Allerdings sei es wichtig, die Inhalte regelmäßig zu wiederholen. „Es wäre gut, das Thema Erste Hilfe im Curriculum festzuschreiben.“
Damit die Grundschüler auch eine Vorstellung davon bekamen, wie professionelle Erste Hilfe aussieht, hat ihnen Renz auch noch die Ausstattung des Rettungswagens gezeigt und einige der Besonderheiten vorgeführt. Vor allem das Probeliegen auf der Trage, das ausnahmsweise erlaubt war, löste große Begeisterung aus. Die Schüler rissen sich förmlich darum, Unfallopfer zu spielen.
So haben die Kinder an diesem Tag nicht nur eine Menge darüber gelernt, wie sie verletzten Menschen helfen können - sie hatten außerdem viel Spaß. Und zum Schluss freuten sich alle über eine Urkunde.
Quelle: www.kreiszeitung.de
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27. Januar 2019

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25. Januar 2019

Fotos

Großer Zuspruch für Erste-Hilfe-Partys
Seit mittlerweile einem Jahr bietet das Deutsche Rote Kreuz im Landkreis Verden Erste-Hilfe-Partys an. Die große Nachfrage in den vergangenen Monaten hat selbst die Organisatoren überrascht.

Party mit Lerneffekt. Es war ein Pilotprojekt in ganz Niedersachsen, mit dem der Verdener Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) vor ziemlich genau einem Jahr an den Start ging: die sogenannten Erste-Hilfe-Partys. Die Idee dahinter war, wie berichtet, dass Erste-Hilfe-Ausbilder des DRK-Kreisverbandes zu den Menschen nach Hause kommen und sie dort in lockerer Atmosphäre zu den unterschiedlichsten Themen schulen sollten. Heute, gut zwölf Monate nach der ersten Party dieser Art, kann das DRK zweifelsfrei sagen, dass sich der Pioniergeist damals gelohnt hat.
Das Angebot habe sich im Landkreis Verden sehr schnell herumgesprochen und werde mittlerweile so häufig nachgefragt, dass der Kreisverband gegenwärtig nicht allen Anfragen nachkommen kann, heißt es vom DRK. „Vor einem Jahr haben wir die Erste-Hilfe-Party aufgrund der Nachfrage von Bürgern nach individuellen und maßgeschneiderten Erste-Hilfe-Angeboten in unser Angebotsportfolio aufgenommen, weil wir von dem Format überzeugt waren und sind“, sagt Jan Wille, Leite der Erste-Hilfe-Ausbildung.

Zu wenig Ausbilder
Die Bestätigung dafür haben sie nun in den vergangenen Monaten bekommen. Aktuell gebe es etwa fünf Anfragen im Monat, Tendenz steigend. „Für die große Anzahl an Anfragen nach Erste-Hilfe-Partys haben wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht einmal ausreichend Ausbilder im Team“, sagt Wille. „Aufgrund dieser Tatsache sind wir aktuell in der Akquise von Ehrenamtlichen.“
Die Erste-Hilfe-Partys haben bei den Menschen im Landkreis – aber auch darüber hinaus – offenbar einen Nerv getroffen. Nachfragen erreichen die Ausbilder nach Angaben des DRK nämlich auch aus anderen Landkreisen. „Der Großteil der Anfragen kommt aktuell aus dem Privatbereich – vor allem bezüglich der Versorgung von Säuglingen und Kleinkindern“, berichtet Wille. Geübt werde in diesem Fall nicht an Schulungspuppen, sondern an den eigenen Kindern. „Es kommt immer häufiger vor, dass etwa komplette Geburtsvorbereitungskurse nach der Geburt ihrer Kinder mit etwas zeitlichem Abstand eine Erste-Hilfe-Party mit ihren Kindern bei uns buchen.“ Aber auch Firmen und Vereine zeigten Interesse an dem Angebot. Einige Firmen seien beispielsweise schon dabei, mit dem DRK Verden eine feste Kooperation zu schließen.

Kursus über drei Stunden
Die Idee war damals entstanden, weil die Mitarbeiter beim DRK schon seit längerer Zeit gemerkt hatte, dass das Interesse an Erste-Hilfe-Kursen sehr groß war, viele aber aufgrund von beruflichen und privaten Verpflichtungen nicht genügend Zeit hatten, einen kompletten Erste-Hilfe-Kurs zu absolvieren. Bei den Erste-Hilfe-Partys sind die Ausbilder indes lediglich zwei bi drei Stunden vor Ort und die Themen, die in dieser Zeit behandelt werden sollen, können von den Teilnehmern komplett selbst bestimmt werden. „Aufgrund der Tatsache, dass die Teilnehmer ein konkretes Handlungsfeld haben, ist das Interesse sehr groß und der Kurs kurzweilig“, kann Jan Wille selbst aus eigener Erfahrung sagen.
Von dem Erfolg des Pilotprojekts wurden die Verantwortlichen selbst allerdings auch ein bisschen überrascht. „Wir wollten eigentlich parallel zu den ersten Anfragen unser Ausbilderteam verstärken“, sagt Wille. Dies gelang zwar punktuell, aber nicht in dem Maße wie Kurse nachgefragt wurden. „Das müssen wir jetzt unbedingt justieren“, kündigt der Ausbildungsleiter an.

Ausführliche Informationen zu den Erste-Hilfe-Partys gibt es für interessierte Teilnehmer beim DRK Kreisverband Verden telefonisch unter der Telefonnummer 04231/ 92450, per E-Mail an info@rotkreuz-verden.de oder auch im Internet unter www.drkkv-verden.de. Der Ort, die Zeit und der gewünschte Umfang einer Erste-Hilfe-Party werden individuell mit den zuständigen Sachbearbeitern in der DRK-Kreisgeschäftsstelle abgeklärt. Die Kosten gestalten sich individuell zur Themen- und Zeitwahl des Gastgebers.

Quelle: Achimer Kurier | Elina Hoepken | 10.02.2019
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